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Hofkultur knackt Besucherrekord

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Redakteur
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(CIS-intern) – Mit einem Dreierpack im Hof der Flensburger Brauerei endete am Samstag, 22. August, der Konzertbetrieb der 32. Flensburger Hofkultur. Am Freitag geht das Festival dann mit den Kurzfilmen im Hof des Aktivitetshuset zu Ende. Hofkultur-Geschäftsführer Gunnar Astrup ist hochzufrieden mit den Ergebnissen, wenn auch nicht vollständig mit dem Verlauf des Festivals.

Die Auslastung betrug im 32. Jahr des Höfe-Festivals 97 Prozent. „Das ist ein unglaublich guter Wert“, sagt Astrup. Insgesamt haben 5.500 Menschen die 22 Veranstaltungen besucht. Das ist ein neuer Besucherrekord. Neben den Konzerten mit höchst unterschiedlichen Stilrichtungen und Genres gab es vier Stadtführungen zum Thema Kultur, einen Kurzfilmabend, eine Kabarett-Show, eine Stummfilm- Performance, einen Tucholsky-Abend, eine Huldigung der Beatles und die stark nachgefragte und sehr schnell ausverkaufte Lesung mit der Radio- und TV- Legende Peter Urban im Hof des Gewerkschaftshauses.

Astrup und die erste Vorsitzende des Hofkultur-Vereins, Vicky Richter, freuen sich gemeinsam über die ausgesprochen gute Resonanz. Nach dem umjubelten Auftakt mit dem internationalen Ensemble Ayom und seiner „Music Across the Black Atlantic“ folgte ein nicht minder begeistert aufgenommenes Konzert mit der Sängerin Catt und ihrer Band. Nach der kurzfristigen Absage der neuseeländischen Sängerin Bergman reduzierte sich der Zahl der Auftritte im Hof des Schifffahrtsmuseums auf drei. Dieser Hof war erneut ausverkauft, als die Sängerin Anna Depenbusch gemeinsam mit dem Kaiser Quartett dort das Publikum verzauberte.

Weitere Highlights waren das Søren Bebe Trio, der Beatles-Abend mit Stefanie Hempel, das virtuose Folk-Quartett „Basco“, der Tucholsky-Abend mit dem Schauspieler Robert Stadlober und das Gastspiel von Ralf Thurnheim, der Sherlock Holmes und seinen Assistenten Watson in Form des Stummfilms „Der Hund der Baskervilles“ in den Künstlerhof brachte und mit seiner durchgehend gereimten, live performten Kommentierung Begeisterungsstürme erntete.

Nahezu alle Veranstaltungen konnten unter freiem Himmel stattfinden, darunter auch der Auftritt von Thorbjørn Risager & the Black Tornado im Hof von Flensborghus mit knapp 1.000 Besuchern. Doch ganz zum Schluss machte das unberechenbare Wetter dem Festivalteam ein Strich durch die Rechnung. Entgegen sämtlicher Vorhersagen setzte amAbend des 20. August ein Dauerregen ein, sodass der Vorstand sich schweren Herzens entschloss, das Konzert mit der Sara Bax Band aus den Niederlanden abzusagen, obwohl der Brasseriehof schon voll besetzt war. So etwas war zuvor in 32 Festival-Jahren noch nie passiert.

Natürlich erhalten die Besucher*innen ihr Eintrittsgeld zurück, doch für den Hofkultur-Verein bedeutet diese Absage einen schmerzhaften finanziellen Einschnitt. Noch am selben Nachmittag hatte man das Kinderkonzert mit Deniz & Ove sicherheitshalber in den Saal vom Flensborghus verlegt, weil für den Nachmittag Regen vorausgesagt war, für den Abend jedoch nicht.

Erfolgreich verlief auch das erste Gastspiel der Hofkultur im Hof der Flensburger Brauerei. Hier testete das Festival erstmals das neue Format Flens345: drei lokale Acts mit jeweils 45 Minuten Auftritt. Aufgrund starker Konkurrenz durch zahlreiche andere Veranstaltungen war der Abend nicht ausverkauft, dennoch sind für die Zukunft hoffentlich weitere Gastspiele der Hofkultur bei den Bierbrauer*innen geplant. Im kommenden Jahr startet die Hofkultur am 30. Juli und dauert dann vier Wochen.

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