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Erster Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ in Flensburg

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Redakteur
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50. Bundeswettbewerb Jugend forscht 26.05.-30.05.2015 in Ludwigshafen im Feierabendhaus der BASF SE

(CIS-intern) – Flensburg wird am 5. März 2026 erstmals Austragungsort eines Regionalwettbewerbs von Jugend forscht. In den Räumlichkeiten der Phänomenta Flensburg präsentieren rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer insgesamt 45 Forschungsprojekte. Ausgerichtet wird der Wettbewerb gemeinsam von der Phänomenta Flensburg und der Hochschule Flensburg.

Die Phänomenta ist ein Ort des Entdeckens, des Ausprobierens und des Staunens – genau hier gehört Jugend forscht hin“, betont Achim Englert, Geschäftsführer der Phänomenta Flensburg. „Dass wir gemeinsam mit der Hochschule Flensburg erstmals einen Regionalwettbewerb ausrichten können, ist ein starkes Signal für die Förderung von Neugier, Kreativität und Forschergeist in unserer Region.“

Der neue Regionalwettbewerb ist bereits der fünfte Wettbewerbsstandort im Norden Schleswig-Holsteins und markiert einen wichtigen Ausbau der regionalen MINT-Nachwuchsförderung. Die Jungforscherinnen und Jungforscher treten in den sieben Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik an – sowohl in der Sparte Jugend forscht als auch Jugend forscht junior.

Die vorgestellten Projekte spiegeln die große thematische Bandbreite des Wettbewerbs wider: Sie reichen von der Entwicklung eines gesunden Energydrinks über Untersuchungen zu Geräuschen bei Meerschweinchen, der Suche nach Mikroplastik in der Schlei, Forschungen zur optimalen Flügelstellung bis hin zu Schallisolierungen im Klassenzimmer. Auch aktuelle Zukunftsthemen wie Drohnen-Technologien und Künstliche Intelligenz spielen in mehreren Arbeiten eine zentrale Rolle.

Die Teilnehmenden kommen von Bildungseinrichtungen aus der gesamten Region und darüber hinaus, darunter die Sankt Petri Skole in Kopenhagen, das Internatsgymnasium Louisenlund, das Enrichment-Programm Kiel, die Schülerforschungszentren Kiel und Bad Segeberg, die Hermann-Neuton-Paulsen-Schule auf Pellworm, die Jungmannschule Eckernförde sowie das Fördegymnasium Flensburg.

Der Regionalwettbewerb Jugend forscht in Flensburg wird von Beginn an auf eine breite und verlässliche finanzielle Basis gestellt. Für die kommenden drei Wettbewerbsjahre erhält der Standort Flensburg eine substanzielle Unterstützung durch den Verein Flensburg Innovativ e.V., der den Wettbewerb mit bis zu 25.000 Euro jährlich fördert. Zusätzlich engagiert sich der Arbeitgeberverband Flensburg im Wettbewerbsjahr 2026 mit weiteren 2.500 Euro.

„Diese langfristige Unterstützung ist für uns ein Glücksfall“, sagt Prof. Dr. Brigitte Clausen, Vizepräsidentin für Forschung, Transfer und Nachhaltigkeit der Hochschule Flensburg. „Sie ermöglicht es, junge Forscherinnen und Forscher frühzeitig für die Wissenschaft zu begeistern und die MINT-Förderung in der deutsch-dänischen Grenzregion dauerhaft zu stärken.“

Nach intensiven Jurygesprächen am Vormittag findet am Nachmittag eine öffentliche Stunde mit anschließender Feierstunde und Preisverleihung in der Phänomenta statt.

Interessierte aus der Öffentlichkeit sowie Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind hierzu herzlich eingeladen.

Der Regionalwettbewerb in Flensburg ist Teil der 61. Wettbewerbsrunde von Jugend forscht, die bundesweit unter dem Motto „Maximale Perspektive“ steht. Deutschlandweit haben sich in diesem Jahr 11.327 junge MINT-Talente angemeldet. Die Siegerinnen und Sieger der Regionalebene qualifizieren sich für die Landeswettbewerbe im März und April 2026. Den Abschluss der Wettbewerbsrunde bildet das Bundesfinale vom 28. bis 31. Mai 2026 in Herzogenaurach.

Zeitplan Regionalwettbewerb Jugend forscht Flensburg

Donnerstag, 5. März 2026 – Phänomenta Flensburg

 

  • 07:30–08:30 – Eintreffen der Teilnehmenden
  • 08:30–08:45 – Begrüßung
  • 08:45–12:00 – Jurygespräche ( nicht öffentlich  )
  • 12:00–14:30 – Mittagspause mit Essen und Rahmenprogramm
  • 14:30–16:00 – Presserundgang und Öffentliche Ausstellung
  • 16:00–17:30 – Feierstunde mit Preisverleihung

Fotos: Stiftung Jugend forscht