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Erfolgreiche Nordlichter beim SolarMobil Deutschland Wettbewerb

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Redakteur
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(CIS-intern) –  Am Schluss musste das Azubi-Team der Flensburger Stadtwerke doch noch um den Gesamtsieg zittern, als ihr Solarfahrzeug auf dem zusätzlichen Rundparcours wegen zu hoher Geschwindigkeit aus der Kurve flog. Doch bei der Siegerehrung konnten sie erneut jubeln: aufgrund ihrer beeindruckenden Beschleunigung auf der 4 x 10 Meter-Rennstrecke und souveränen Siegen in allen Vor- und Finalläufen wurden Anton Wellnitz und Jens Jessen wie im Vorjahr Deutsche Meister in der Ultraleichtklasse.

Aus allen Himmelsrichtungen waren 48 Starter, allesamt bereits Regionalsieger oder Stadtmeister, mit ihren selbstgebauten Solarfahrzeugen nach Dortmund gekommen, wo in der imposanten Industriehalle der DASA zum fünften Mal die deutschen Meisterschaften der Nachwuchsingenieurinnen und -ingenieure ausgetragen wurden. In einzelnen Regionen und Bundesländern können Kinder und Jugendliche bereits seit 18 Jahren in meist ehrenamtlich organisierten Ausscheidungswettbewerben mit selbstgebauten kleinen Solar-Fahrzeugen antreten und im Erfolgsfall das Ticket für das Deutschland-Finale gewinnen.

Zum ersten Mal in Dortmund waren die Cousinen Finja, Paulina und Amelie, die sich im Sommer beim Schleswig-Holstein Solarcup in Glücksburg den Landespokal in der Kreativklasse geholt hatten: „Solare Robo-Dinos“ war das umzusetzende Motto. In einem Teilnehmerfeld aus Flugsauriern, Ur-Schildkröten und anderen photovoltaisch bewegten Echsen hob sich ihre Nessie-ähnliche Kreatur mit Giesskannen -Korpus durch ihre Schwimmtauglichkeit und ein besonderes Innenleben inklusive Murmelbahn ab. Ihr solar betriebener Wasser-Dino „Gärda von Garten“ erhielt den Sonderpreis Nachhaltigkeit.

Ebenfalls ganz neu in der Jugend-Bundesliga der Lichtflitzer waren zwei Teams aus Hamburg, die sich mangels eines eigenen Landeswettbewerbs als freie Starter in Glücksburg qualifizieren konnten, wo im Zentrum für nachhaltige Entwicklung, artefact, mit Unterstützung von Sponsoren und Ehrenamtlern der Solarcup durchgeführt wird.
In der Startklasse bis 14 Jahre überzeugten drei Geschwister vom Louise Weiss Gymnasium die Jury so sehr durch die Präsentation ihres Ultraleichtflitzers „Feuerblitz“, dass sie den Sonderpreis für die beste Teamarbeit erhielten. Bei den älteren Schülern erhielten Andrei und Nicolai von derselben Hamburger Schule für ihr Solarfahrzeug „LWG“ den Sonderpreis „Technische Innovation“: zur Verbesserung der Aerodynamik hatten sie 48 kleinste Solarzellen aufwändig auf ein gebogenes Fahrgestell aus Balsaholz montiert und für zwei Motoren in Reihe geschaltet.
Neben den vielen Einzelerfolgen war der fachliche Austausch unten den teilnehmenden Teams und Betreuern besonders motivierend und bereichernd: die Ingenieurinnen und Ingenieure von morgen sind schon da!“ lobte ein begleitender Physik-Lehrer die Veranstaltung, die auch 2027 wieder stattfinden wird, wenn erneut ehrenamtliches Engagement und finanzielle Unterstützung zusammenkommen. Seit bereits 18 Jahren richtet das Zentrum für nachhaltige Entwicklung, artefact, den Schleswig-Holstein-weiten Regionalwettbewerb aus und freut sich gemeinsam mit den Hauptsponsoren 2026 VFE SH und Solar Budde sowie der NOSPA, den Stadtwerken SH, Wattmanufactur, IG Metall Flensburg, recase, S.A.T. und Solar Andresen in diesem Jahr ganz besonders über die offensichtlich erfolgreiche Nachwuchsförderung.

Foto: artefact – Stolze Titelverteidiger: das Team JATEC mit Anton Wellnitz und Jens Jessen

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