Am Freitag, 25. September 2026 findet der vierte Schulstreik gegen die Wehrpflicht statt. Treffpunkt ist wieder der Rathausplatz um 10.00 Uhr. Auch die Älteren sind dazu eingeladen. Es wird ein Transparent der „Eltern gegen Wehrpflicht“ geben, dafür werden Träger gebraucht, auch „Großeltern gegen Wehrpflicht“ sind herzlich eingladen. Lassen wir die Jugendlichen nicht allein. Der Aufruf ist dokumentiert auf https://dkpflensburg.wordpress.com/2026/09/15/jugend-gegen-kriegsdienst-2/
Die Samstagsfriedenswache findet am Sonnabend, 26. September ab 11.00 Uhr am Holm vor der Hypo-Vereinsbank / TeDi statt.
Die Friedenswache der Frauen in Schwarz findet am Sonnabend,26. September ab 11.00 Uhr am Holm vor der Holmnixe statt.
Am Freitag, 2. Oktober, 14.00 Uhr, findet wieder das Friedenscafé statt im Café Jetzt, Norderstraße 134 am Nordertorplatz. Dem Feindbild Russland entgegentreten. Das Feindbild dient der Rechtfertigung von Krieg. Beim letzten Friedenscafé war der Wunsch, sich mit dem „Feindbild Russland“ zu befassen. Dazu wird eine Einführung vorbereitet. Teilnehmende sind gebeten, mitzubringen, was so in den Medien an Feindbildpropaganda auffällt. Denn nicht jeder liest jede Zeitung oder hört jedes Radioprogramm.
Bundesweite Demonstrationen am 3. Oktober 2026 in Stuttgart und Berlin Die Gefahr eines direkten Krieges mit Russland, sogar eines Atomkrieges, wird immer größer. Deutschland wird kriegstüchtig gemacht. Die Regierung will, dass Deutschland erneut zur Führungsmacht wird. Deshalb soll die Wehrpflicht wieder eingeführt werden. Gesundheitswesen und Infrastruktur werden auf Krieg getrimmt, Meinungsfreiheit und demokratische Rechte eingeschränkt. Die Bundeswehr wird zur größten Armee Europas hochgerüstet. Weitreichende Erstschlagwaffen werden entwickelt. Sie sind gegen Russland gerichtet und machen Deutschland im Kriegsfall zum bevorzugten Angriffsziel. Wir wollen keinen Krieg. Wir wollen Frieden. Dafür gehen wir am 3. Oktober 2026 in Berlin und in Stuttgart auf die Straße.
Weitere Informationen: https://nie-wieder-krieg.org/demo-03-10-26/
Freitag, 9. Oktober 2026 um 19 Uhr im Café-Jetzt in der Norderstrasse 134 in Flensburg Vortrag von Anne Beer aus Hamburg „Wo wir Frieden leben, ist Frieden – eine Forschungsreise“ Anne Beer ist Ethnologin, Friedens- und Konfliktberaterin, Systemische Therapeutin, energetische Heilerin und Tiefenökologie Trainerin. Seit über 20 Jahren arbeitet sie in der internationalen Friedensarbeit und berät nationale und internationale Organisationen in Krisenregionen. Sie ist Gründerin der Organisation Peace Explorer.
„Es gibt keinen Weg zum Frieden, Frieden ist der Weg“ Mahatma Gandhi Wenn wir heute das Wort Frieden hören, fällt es oft in uns an einen ratlosen oder unsicheren Platz. Die Sehnsucht nach Frieden ist größer denn je und es ist eine Herausforderung unserer Zeit, dieser Sehnsucht Ausdruck und Gestalt zu geben. Im Vortrag geht es darum, Wege zu öffnen, um Frieden zu erfahren und zu leben und sich selbst treu zu bleiben. Kann es Widerstand durch Freude, durch Liebe und durch bewußtes Leben geben? Wie können wir Frieden in unseren Alltag, in unser Umfeld und in unser Körpersystem einladen? Wo bringen wir uns mit unserer Stimme ein und wo können wir uns engagieren? Wie können wir selbst zu Friedensträgern werden?
Um Anmeldung wird gebeten: Anmeldug für Vortrag: Hannelore Ingwersen Tel: 0152 0317 3002 oder hingwersen@gmx.de
Ebenfalls am Freitag, 9. Oktober, 19.30 Uhr gibt es in Kappeln, Grüne Halle der Gemeinschaftsschule an der Schlei, Wassermühlenstraße einen plattdeutschen Literaturabend mit Texten des sowjetischen/russischen Autoren Daniil Charms. Ich sehe es als geniale Idee, Daniil Charms up platt zu präsentieren. Das hätte ihm sicher gefallen. Immerhin heißt er in lateinischen Buchstaben geschrieben Harms mit H statt mit kyrillisch X (cha) und Harms ist unter plattdeutsch sprechenden ein nicht seltener Familienname. Der russische Schriftsteller bzw. seine Familie soll tatsächlich plattdeutsche Wurzeln haben. Samstag, 10. Oktober 2026 von 9.30 Uhr bis 16 Uhr im LuaLe in der Norderstrasse 136 in Flensburg Workshop mit Anne Beer aus Hamburg: „Eine neue Welt ist nicht nur möglich. Sie ist schon im Entstehen. An einem stillen Tag höre ich sie atmen.“ Arundhati Roy Im Workshop am Samstag lassen wir uns von dieser Aussage der indischen Schriftstellerin und Aktivistin leiten. Wir hören in uns hinein, wir hören aufeinander und wir horchen in die Welt. Wir schaffen und gestalten aus dem Feld der Möglichkeiten. An diesem Tag öffnen wir ein gemeinsames Forschungsfeld. Was wäre, wenn eine andere Welt möglich ist und wir selbst Teil des Wandels sind? Wir folgen unserer Sehnsucht nach Frieden und im Austausch und durch Übungen lernen wir Tools, die uns im Alltag unterstützen werden. Für Getränke und ein kleines Mittagessen wird gesorgt.
Anmeldug für Workshop: Hannelore Ingwersen Tel: 0152 0317 3002 oder hingwersen@gmx.de


