Games-Branche gewinnt an Bedeutung

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Redakteur

(CIS-intern) – Bereits zum 13. Mal fand 2021 Europas größte Computer- und Videospielmesse „Gamescom“ in Köln statt. Über 13 Millionen Zuschauer interessierten sich für die digitalen Shows und Streams. Nun ist die Messe nicht nur für Gamer und Spielefans interessant, vielmehr entwickelt sich die Games-Branche zum Innovationstreiber. Die Technik muss den neuen Spielen angepasst werden. Prozessoren, Speicher, Monitore und Eingabegeräte müssen mit den immer komplexeren Spielen mithalten. Dieser Fortschritt wiederum kommt der Wirtschaft zugute, die von der verbesserten, schnellen Technik ebenfalls profitiert. Die Simulationen der Virtual Reality Games dienen als Grundlage für Weiterentwicklungen in anderen Wirtschaftszweigen und im Bildungssektor. Außerdem ist die Gaming-Branche selbst inzwischen ein wichtiger Wirtschaftszweig.

Foto: von Jan Vašek auf Pixabay

Unterhaltung mit Abwechslung

In Deutschland gab es im Jahr 2020 rund 34 Millionen Gamer, die zumindest gelegentlich Computer- und Videospiele spielen. Sie schätzen die Unterhaltung und wünschen sich viel Abwechslung, die sie zum Beispiel in Online-Casinos finden. Neben dem breiten Angebot an klassischen Casinospielen wie Poker, Roulette gibt es immer auch die neuesten Games und Slots. Bei casino.netbet.com/de/ können hochmoderne Spiele in fantastischer Grafik und mit einem einmaligen Sounderlebnis in einer Demoversion ausgiebig getestet werden. Für zusätzliche Spannung und Abwechslung sorgen immer neue Aktionen mit großartigen Gewinnchancen. Der Spaß am Spiel steht aber eindeutig im Vordergrund.

Deutschland will aufholen

Auch die Politik hat das Potenzial der Games-Branche für die Wirtschaft und die Gesellschaft erkannt und schafft die politischen Rahmenbedingungen. Sie fördert Spieleentwickler, die ihren Firmensitz in Deutschland haben. Damit soll die deutsche Games-Branche international aufholen. Bislang wurden nur rund fünf Prozent des weltweiten Umsatzes durch deutsche Entwickler-Firmen erwirtschaftet. In den kommenden Jahren will die Bundesregierung 250 Millionen Euro für die Förderung von Computer- und Videospielen zur Verfügung stellen. Außerdem wurde ein eigenständiges Game-Referat etabliert, das neben der Förderung von Projekten auch eine umfassende Standortpolitik vorantreiben soll.

Schnittstelle zwischen Games-Branche und Industrie

Die Technologien, die durch die Spiele weiterentwickelt werden, kommen auch in anderen Bereichen zum Einsatz. Bestes Beispiel ist Virtual Reality und 3D-Simulationen, die in der Ausbildung eine wichtige Rolle spielen. Das 2021 in Düsseldorf eröffnete Kompetenzzentrum soll künftig als Schnittstelle zwischen Videospiel-Branche und Industrie dienen. Die „Fusion Campus“ genannte Beratungsstelle soll andere Branchen beraten, wie sie innovatives Gaming-Knowhow für ihre Zwecke einsetzen können.

Kreativität und Fantasie sind gefragt

Wer Gamedesigner werden möchte, sollte Abitur oder Fachabitur mitbringen. Die Ausbildung erfolgt in einer Schule und dauert drei Jahre. Auch ein vier- bis siebensemestriges Studium ist möglich. Gute Chancen auf einen Quereinstieg haben Absolventen von Informatikstudiengängen. Kreativität und Fantasie sind die Grundvoraussetzung für diesen Beruf. In kleinen Entwicklerstudios liegt der Schwerpunkt aber auf der Programmierarbeit. Ein Spiel besteht aus ganz verschiedenen Komponenten wie Programmcode, Grafik, Sound und Steuerung, die im Team erarbeitet werden. Auch technisches Knowhow ist erforderlich, um Spiele an ältere und neue Hardware anzupassen. Ein Spieleentwickler muss deshalb ständig auf dem aktuellen Stand der Technik sein. Neben Universitäten, die Game Design als Studiengang anbieten, gibt es auch private Schulen, die Spieleentwickler ausbilden. Die Job-Aussichten sind hervorragend. Das Jahresdurchschnittsgehalt liegt bei rund 50.000 Euro. In kleinen Entwicklerstudios gibt es vielleicht weniger Geld, dafür wird man aber mit einer spannenden Aufgabe in einem kreativen Team belohnt.

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