Flensburger Produkte überall in Deutschland? Die Pandemie macht es möglich

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Redakteur

(CIS-intern) – Für viele Deutsche ist der hohe Norden beinahe selbst so etwas wie Ausland. Nur die wenigsten Urlauber haben sich die Zeit genommen, Schleswig-Holstein mit all seinen Schönheiten und den beiden Küstenlinien zu erkunden. Das bedeutet aber nicht, dass sie nicht schon in den Genuss mancher Produkte aus Flensburg und Umgebung gekommen sind. Trotzdem bleiben diese meistens das Geheimnis der Einwohner. Ein Grund dafür ist, dass auch in der Region rund um Flensburg viele Einzelhändler bisher darauf verzichtet haben, mit einem eigenen Shop im Internet am Handel teilzuhaben. Das hat sich mit den Folgen rund um die Corona-Pandemie verändert und für einige interessante Entwicklungen gesorgt.

Foto: Mario De Mattia

Lokale Produkte in der Krise überall in Deutschland gefragt

Das Wissen, dass die Krise vor allem die kleinen Händler, Restaurants und Dienstleister getroffen hat, hat für eine neue Welle der Solidarität gesorgt. Natürlich haben viele Verbraucher auch weiterhin bei den großen Ketten und Shops eingekauft, viele von ihnen haben sich allerdings ebenso erkundigt, welche Möglichkeiten es in ihrer unmittelbaren Umgebung gibt, einen Einkauf im Netz zu machen. Das war allerdings bis vor der Krise ein großes Problem. Vor allem viele regionale Einzelhändler haben aus verschiedensten Gründen bisher darauf verzichtet, in irgendeiner Form mit einem eigenen Shop im Internet aktiv zu werden. Corona hat da eine Entwicklung angestoßen, die hoffentlich auch in der Zukunft anhalten wird.

Die Konsumenten haben das neue Angebot aus der eigenen Region dankbar angenommen und durchaus damit begonnen, sich verschiedene Waren aus der Heimat zu bestellen. Selbst Bauernhöfe und Kleinbetriebe haben erfolgreiche Projekte gestartet. So wäre da etwa die Marktschwärmerei, die in verschiedenen Städten die Möglichkeit bietet, dass versorgende Betriebe ihre Waren Online zum Verkauf anbieten und dann für die Verteilung an eine zentrale Stelle liefern. So kommen auch die Leute aus der Stadt einfach und bequem zu der Möglichkeit, sich frische Waren vom Bauernhof oder aus Manufakturen zu bestellen. Solche Konzepte beweisen, wie viele Möglichkeiten es noch gibt und was auch der eine oder andere Flensburger vielleicht in der Zukunft umsetzen könnte.

Die kleinen Shops sind die Zukunft des Handels im Internet

Auch wenn die meisten Verbraucher natürlich immer noch mit den großen Marken im Internet vertraut sind, entwickelt sich bei vielen Kunden ein Bewusstsein dafür, dass sie auch regionale Waren im Internet erwerben können. Das mag preislich manchmal ein wenig teurer sein, garantiert dafür, dass das Geld nicht zu den Aktionären eines Konzerns in Übersee wandert, sondern die Produktvielfalt in der unmittelbaren Umgebung erhält. Daraus entsteht für Einzelhändler die Chance, genau jetzt einen eigenen Shop aufzubauen und auf sich aufmerksam zu machen. Es ist ganz einfach: Es braucht eigentlich nur ein Konzept, ein wenig Zeit und einen Anbieter wie Jimdo oder https://www.shopify.de/ und schon kann damit beginnen, den eigenen Shop im Netz einzurichten. Zu diesem Zweck gibt es viele Anleitungen, die bei den wichtigsten Fragen helfen und darüber hinaus Hinweise darauf geben, wie man den Shop nach den eigenen Wünschen verändern kann. Genau jetzt ist der richtige Zeitpunkt, wenn man in diesem Bereich einsteigen möchte.

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