
(CIS-intern) – Anton Wellnitz und Jens Jessen tüfteln schon wieder: „Wir wollen wieder Landesmeister werden und zum Deutschland-Finale nach Dortmund“ erklärt Anton Wellnitz aus Freienwillen bei Flensburg selbstbewusst: „“Wir haben eine Idee für ein noch schnelleres Ultraleicht-Fahrzeug.“
Das Engagement der beiden jungen Männer, die als Azubis bei den Flensburger Stadtwerken lernen bzw die Lehre vor Kurzem abgeschlossen haben und im Vorjahr erstmals das bundesweite Pokalfinale gewannen, findet René Budde aus Rendsburg ganz hervorragend. Als neuer Hauptsponsor unterstützt SolarBudde den Nachwuchswettbewerb, der bereits viele hundert Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 25 Jahren an Elektrikerhandwerk und Naturwissenschaften herangeführt hat: „Erneuerbare Energien sind die Zukunft. Zudem bietet die Energiewende vielen Jugendlichen, jungen Männern und Frauen viele Möglichkeiten, selber in zukunftsweisenden Berufen aktiv werden. Deshalb ist der Solarcup ein toller Wettbewerb, den wir gern unterstützen.“
Ebenso wie die beiden Pokalsieger, die im vergangenen September die bundesweite Konkurrenz mit einem Bahnrekord beeindruckten, kam er nun nach Glücksburg in´s Zentrum für nachhaltige Entwicklung, artefact, um das neue Reglement vorzustellen, denn auch Titelverteidiger müssen ein ganz neues Solarfahrzeug bauen. Je nach Altersklasse werden unterschiedliche Bausätze an die teilnehmenden Teams versendet.
„Fast täglich gehen nun bei uns Anmeldungen ein.“ freut sich Mitorganisator Werner Kiwitt von artefact: „Darunter sind auch viele Jüngere, die erstmals am Solarcup teilnehmen. Zwei Mädchen von der Schule Hohe Geest schafften es im vierten Anlauf, in der Startklasse bis 14 Jahre ganz oben auf dem Treppchen zu stehen. Gerade meldeten sich gleich mehrere Teams von der Jernved Skole Dänischenhagen für die Solarauto-Ultraleichtklasse bis 14 Jahre an.“
Die Startklasse für Solarboote ist besonders beliebt. Eine besondere Herausforderung bietet in diesem Jahr die Kreativklasse: „Solarmobile RoboDinos“ ist das Motto in diesem Jahr, das mit zugeschickten Komponenten, doch vor Allem eigener Phantasie und Lust zum Tüfteln umgesetzt werden soll. „Wir unterstützen gern mit weiteren Tipps zu Materialquellen und zeigen Beispiele bei Veranstaltungen wie dem Gottorfer Landmarkt in Schleswig oder der Auszeichnung der Zukunftsschulen.“ so Kiwitt. „Der Weg ist das Ziel und ermöglicht auch unabhängig vom erreichten Platz Spaß und Erfolgserlebnisse.“
Das gesamte Reglement zu den Startklassen findet sich unter artefact.de/Solarcup. Über die homepage können sich Teams noch bis Anfang Juni anmelden, um dann bis zum Landesfinale am 28.Juni in Glücksburg einen selbstgebauten „Lichtflitzer“ startklar zu machen. René Budde und viele weitere Unterstützer des Solarcup sind gespannt, was dann Schleswig-Holsteins Nachwuchstüftler auf die Piste bringen.
Foto: Anne Andresen



