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Flensburg: Planungsauftrag zur Neugestaltung Nordergraben/Rathausstraße

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Redakteur
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(CIS-intern) – Kaum eine Straße in Flensburg wurde in der Vergangenheit so kontrovers diskutiert wie die Rathausstraße. Soll die Straße gesperrt werden oder doch für den Verkehr geöffnet und wenn wie und für wen? Mit dieser Frage haben sich in den vergangenen Jahren vor allem Juristen auseinandergesetzt. Die gerichtliche Klärung ist bis heute nicht abgeschlossen. Unstrittig ist dabei, dass es um die verkehrliche Situation in der Rathausstraße zwischen ZOB-Kreuzung und Nordergraben nicht gut bestellt ist und auch der bauliche Zustand zu wünschen übriglässt. Hier soll nun angesetzt werden, um eine zukünftige Lösung für den gesamten Bereich zu finden.

Damit nicht noch mehr Zeit ins Land zieht, soll das Ergebnis des laufenden Verfahrens nicht abgewartet, sondern bereits ein Planungsprozess in Gang gesetzt werden, der zukünftige Perspektiven aufzeigen soll. Oberbürgermeister Fabian Geyer: „Es ist mir außerordentlich wichtig, dass wir trotz aller juristischen Streitereien nun in die Planung des Raumes zwischen ZOB und Nordergraben einsteigen und Entscheidungen vorbereiten. Neben der Frage nach einer zukünftigen Verkehrsführung für die verschiedenen Verkehrsteilnehmer geht es darum, den Standort als Wohn- und Geschäftsstraße voranzubringen, die Aufenthaltsqualität zu verbessern und auch die Fußgängerzone zwischen Holm und Große Straße zu einer zusammenhängenden Verbindung wachsen zu lassen“.

Auf der Sitzung des Planungsausschusses (SUPA) am 26.05. wird deshalb mit der Vorlage SUPA-23/2026 vorgeschlagen, eine EU-weite Vergabe für die Erstellung von Vorplanungen in 3 Varianten zu beschließen.