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Flensburger Hofkultur 2026: Neuigkeiten und internationale Künstler

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Redakteur
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(CIS-intern) – Wenn im Sommer die Höfe Flensburgs zu Bühnen werden, wenn Musik durch historische Gassen klingt und Menschen aus aller Welt zwischen Fachwerk und Kopfsteinpflaster zusammenkommen, dann ist wieder Hofkultur-Zeit in der Fördestadt. Vom 24. Juli bis 28. August 2026 lädt die Flensburger Hofkultur bereits zum 32. Mal zu einem außergewöhnlichen Festival ein, das längst weit über die Region hinausstrahlt.

Unter dem Motto „Die Welt zu Gast in Flensburg“ verwandeln sich 13 Innenhöfe der Stadt – darunter drei neue Spielorte – in stimmungsvolle Konzert- und Begegnungsorte. Insgesamt 23 Veranstaltungen sowie vier besondere Stadtführungen stehen auf dem Programm. Zwischen lauen Sommerabenden, historischen Kulissen und kultureller Vielfalt entsteht erneut jene besondere Atmosphäre, die die Hofkultur seit Jahrzehnten einzigartig macht.

Das Festival verbindet internationale Künstlerinnen und Künstler mit regionalen Akteuren und schafft dabei musikalische Begegnungen über Länder- und Genregrenzen hinweg. Gäste aus Dänemark, Schottland, Österreich, Mexiko, Kuba, Brasilien und sogar Neuseeland bringen ihre kulturellen Einflüsse nach Flensburg. Jazz, Folk, Indie, Weltmusik, poetische Programme und besondere Bühnenformate sorgen für ein abwechslungsreiches Festivalerlebnis.

Bereits der Eröffnungsabend am 24. Juli verspricht ein musikalisches Highlight: Das internationale Sextett Ayom verwandelt den Hof des Schifffahrtsmuseums in eine pulsierende Klangreise über den „Schwarzen Atlantik“. Afrobrasilianische, mediterrane und tropische Rhythmen verschmelzen dabei zu einem energiegeladenen Sound voller Lebensfreude und Tanzbarkeit – ein Auftakt, der die Richtung des gesamten Festivals vorgibt.

Nur einen Tag später folgt mit CATT eine der spannendsten deutschen Künstlerinnen ihrer Generation. Gemeinsam mit ihrer Band verbindet die Multiinstrumentalistin warme Retroklänge der 60er- und 70er-Jahre mit modernem Indie-Pop. Ihre Songs gelten als emotional, intensiv und gleichzeitig leichtfüßig – Musik, die gleichermaßen berührt und mitreißt.

International geht es auch am 31. Juli weiter: Die neuseeländische Musikerin Bergman bringt ihren elektrisierenden Mix aus Pop, Jazz und treibenden Rhythmen nach Flensburg. Nach gefeierten Auftritten beim ELBJAZZ und Reeperbahn Festival sorgt sie nun im Schifffahrtsmuseum für Festivalstimmung. Kritiker beschreiben ihren Sound gerne als „Neuseeland trifft Björk“ – experimentell, kraftvoll und zugleich eingängig.

Neben Konzerten setzt die Hofkultur erneut auf besondere kulturelle Formate. So lädt Stefanie Boltz am 6. August mit „Midsummer Poem“ zu einem poetischen Sommerabend voller Musik und Lyrik in den Pastoratshof ein. Bereits einen Tag später interpretiert Schauspieler und Musiker Robert Stadlober dort eindrucksvoll Texte von Kurt Tucholsky neu und verbindet Literatur mit musikalischer Bühnenkunst.

Ein außergewöhnliches Erlebnis erwartet die Besucherinnen und Besucher am 8. August im Künstlerhof: Leinwand-Lyriker Ralph Turnheim vertont den Stummfilmklassiker „Der Hund von Baskerville“ live und verwandelt den Filmabend in eine humorvolle Mischung aus Kino, Theater und Konzert.

Mit einem völlig neuen Format überrascht die Hofkultur am 14. August: Nach dem Konzert von DuoLia. wird der Hof der Museumswerft erstmals zur Silent Disco. Gemeinsam mit der Norder147 entsteht ein nächtliches Tanzformat unter freiem Himmel, bei dem die Gäste per Kopfhörer feiern – eine Premiere für das Festival und sicherlich eines der außergewöhnlichsten Ereignisse des diesjährigen Programms.

Ein weiterer Höhepunkt folgt am 16. August mit „Ein Abend für die Beatles“. NDR Kultur-Redakteur Ocke Bandixen und Musikerin sowie Beatles-Expertin Stefanie Hempel widmen sich im Hof Borgerforeningen der wohl größten Band der Popgeschichte. Musik, Geschichten und spannende Anekdoten rund um die Fab Four verschmelzen dabei zu einem exklusiv für die Flensburger Hofkultur entwickelten Bühnenabend.

Mit dem neuen Format „Flens 345 – 3 Bands. 45 Minuten. Ein Hof.“ bekommt am 22. August auch die regionale Musikszene eine besondere Bühne. Im Hof der Flensburger Brauerei entsteht ein kleines „Festival im Festival“. Mit dabei sind Jule Sösemann, Soulshine und Frankly – drei Bands, die eindrucksvoll zeigen, wie vielfältig und lebendig die Musiklandschaft im Norden ist.

Zu den weiteren Höhepunkten zählen außerdem Anna Depenbusch gemeinsam mit dem Kaiser Quartett, die dänische Ausnahmeband Thorbjørn Risager & The Black Tornado sowie das kostenlose Hofkultur-Kids-Konzert mit Deniz & Ove für die jüngsten Besucherinnen und Besucher.

Doch die Flensburger Hofkultur lebt nicht allein von großen Namen und besonderen Programmpunkten. Es sind vor allem die Atmosphäre der versteckten Höfe, die Begegnungen zwischen Menschen, das gemeinsame Erleben von Musik und Kultur sowie die besonderen Sommerabende unter freiem Himmel, die das Festival Jahr für Jahr so besonders machen.

Der Vorverkauf läuft bereits sehr erfolgreich, erste Veranstaltungen sind schon ausverkauft. Weitere Informationen sowie das vollständige Programm gibt es unter www.flensburger-hofkultur.de

Programm Hofkultur 2026 (Stand Mai26)