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GrønBusiness Future Day: Zukunft geht nur gemeinsam – Kooperation als Schlüssel zur Nachhaltigkeit

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Redakteur
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Fotos / Quelle: GrønBusiness

(CIS-intern) – Abschlussveranstaltung des deutsch-dänischen Interreg-Projekts bringt Unternehmen und Nachhaltigkeitsexpert*innen zusammen

„GrønBusiness Future Day – Tools. Impulse. Ausblick.“ – unter diesem Motto luden die acht Partnerorganisationen des deutsch-dänischen Interreg-Projekts GrønBusiness am 26. Februar im Flensburger lisezwei zum Abschlussevent ein. Über 50 Teilnehmende aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kommunen und Nachhaltigkeits-Initiativen folgten der Einladung und diskutierten gemeinsam, wie nachhaltige Transformation in der deutsch-dänischen Nachbarschaftsregion auch künftig gelingen kann. Knapp drei Jahre nach Projektstart war das Signal dabei klar: Das Engagement soll weitergehen.

GrønBusiness wird mit 1,8 Mio. € aus Mitteln des Interreg 6A Deutschland-Danmark Programms gefördert. Das Gesamtvolumen des Projektes beträgt ca. 2,8 Mio. €. Das Projekt läuft über drei Jahre von April 2023 bis Ende März 2026.

Claus Ruhe Madsen, Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein, unterstrich in seinem schriftlichen Grußwort eine der zentralen Botschaften von GrønBusiness: Klimaschutz und wirtschaftlicher Erfolg schließen sich nicht aus – sie können gemeinsam gelingen. Ein passender Auftakt für die folgenden Vorträge und Workshops im Zeichen von Kooperation und Nachhaltigkeit.

Konkurrenz kostet Kraft – Kooperation gibt Energie“: Mit diesem Leitsatz traf Lisa Buddemeier von PantaRhei Integral Consulting den Ton des gesamten Events. Mit einer offenen Frage ans Publikum eröffnete sie abschließend einen lebhaften Austausch über energiegebende Netzwerke und Kooperationen.
Dass Handeln dringend geboten ist, unterstrich im Anschluss
Prof. Dr. Pao-Yu Oei von der Europa-Universität Flensburg. In seiner Keynote machte er deutlich: Weder Klimawandel noch Energiewende sind aufzuhalten – umso entscheidender ist es, das Tempo des Klimawandels zu bremsen: Jedes eingesparte Grad zählt.

Diesen Gedanken griff ESG-Beraterin Anje Kluth von der Beratungsfirma Sustaineration in einem interaktiven Workshop auf. Anhand von verschiedenen Klimaszenarien erarbeiteten die Teilnehmenden Risiken und Chancen, mit der deutsch-dänischen Zusammenarbeit als möglichem Innovationsmotor.

Wie Kooperation konkret aussehen kann, zeigte Nadejda Ulstrup-Hansen mit dem Symbiosis Game der Kalundborg Symbiosis – einem weltweit bekannten Beispiel für einen industriellen Ressourcenkreislauf. „Es ist jedes Mal beeindruckend zu erleben, wie das Symbiosis Game industrielle Symbiose für die Teilnehmenden greifbar macht. Wenn man selbst sieht, wie Unternehmen beispielsweise Wasser gemeinsam nutzen können, wird deutlich, wie groß das Potenzial für Zusammenarbeit ist – wie der Überschuss eines Unternehmens zur Ressource eines anderen werden kann“, erläuterte Ulstrup-Hansen.

Auch wenn das Projekt GrønBusiness im März 2026 offiziell endet, zeigte der Future Day: Der Wille zum gemeinsamen Handeln ist ungebrochen. Das aufgebaute Netzwerk soll auch zukünftig als Grundlage dienen, um die nachhaltige Transformation in der Deutsch-Dänischen Nachbarschaftsregion weiter voranzutreiben.

Nachhaltigkeit wird konkret, wenn Menschen Verantwortung übernehmen und gemeinsam Lösungen entwickeln. Genau solche Formate machen Mut“, fasste der Teilnehmer Kevin Dominique Bröde, Leiter des Nachhaltigkeitsmanagements der Förde Sparkasse die Wirkung des GrønBusiness Future Day passend zusammen.

Hintergrund: Die GrønBusiness-Projektregion erstreckt sich von der deutsch-dänischen Nordseeküste über Schleswig-Holstein und Süddänemark bis hin nach Seeland. Auf dänischer Seite sind die drei Wirtschaftsförderungen Business Esbjerg, Kalundborgegnens Erhversråd und Sorø Erhverv sowie die Syddansk Universitet Sønderborg als Projektpartner beteiligt. Für Schleswig-Holstein an Bord sind die Wirtschaftsförderungen Nordfriesland und Rendsburg-Eckernförde, die Hochschule Flensburg sowie die KielRegion, die die Gesamtleitung des Projekts verantwortet.

Weitere Informationen: www.groenbusiness.eu

Ansprechpartner*innen

Anja Kujawski, Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordfriesland. a.kujawski@wfg-nf.de.

Anhang:

Programm des Future Days

Fotos / Quelle: GrønBusiness

  • 2026-02-26_GrønBusiness_Project Partner_2

    • Von links, hintere Reihe: Caspar Christensen (Kalundborgegnens Erhvervsråd), Laila Carlsen (Sorø Erhverv), Martin Kuehn (Hochschule Flensburg), Sina Hagge (Wirtschaftsförderung Rendsburg-Eckernförde), Niklas Pandell (Sorø Erhverv), Kim Jana Johannsen (Wirtschaftsförderung Nordfriesland), Ines Rüttinger (KielRegion), Troels Larsen (Business Esbjerg), Ole Reinsborg (Business Esbjerg), Thorsten Liliental (Wirtschaftsförderung Rendsburg-Eckernförde). Von links, vordere Reihe: Anja Kujawski (Wirtschaftsförderung Nordfriesland), Julia Voß und Rebecca Bährle Wunsch (DSN Connecting Knowledge, externes Projektmanagement), Kari Kleine (Syddansk Universitet Sønderborg). Nicht im Bild: Prof. Dr. Marcus Brandenburg (Hochschule Flensburg) und Sophie Plautz (KielRegion).

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