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Die Besonderheiten von Fairtrade-Kaffee

Autor: CIS am 26.11.2017

Kaffee

Kaffee, für die einen sogar heilig oder unverzichtbar, gilt als das Heißgetränk schlecht hin. Nicht umsonst werden pro deutschen Staatsbürger 165 Liter Kaffee pro Jahr gebraut. Damit liegt Kaffee auf Platz 1, noch vor Wasser und Bier. In der kalte Jahreszeit aber auch sogar vor dem beliebten Punsch. Im Gegensatz zu Wasser, Bier oder Punsch unterliegt Kaffee aber zum Teil auch heftigen Preisschwankungen. Zwar steigen die Kaffeepreise für den Endkonsumenten an, aber dies nur eher gering. Um den Preis für die Konsumenten annähernd gleich zu halten, gehen diese Schwankungen oft zu Lasten der anbauenden Betriebe. Fairtrade-Kaffee soll genau diesem Effekt entgegenwirken.

Foto: pixabay.com / jill111

Engagement und höherer Preis

Wer im Supermarkt an einem Regal mit Fairtrade-Produkten vorbei läuft, dem fallen ziemlich schnell die höheren Preise auf. Auch Fairtrade-Kaffee ist im Vergleich mit herkömmlichen Kaffee meist teurer. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Das Fairtrade-Siegel sorgt für stabile Mindestlöhne der Kaffee-Bauern und allen anderen beteiligten Mitarbeitern. Illegale Kinder- und Jugendarbeit kann ausgeschlossen werden und dennoch wird die Qualitätsnorm DIN ISO 65 eingehalten.

Obwohl immer wieder Kritik an der Fairtrade-Organisation geübt wird, versucht diese ein faires Wirtschaften zu ermöglich und dennoch die Qualitätskriterien zu erhalten. Zusätzlich kümmert sich die Fairtrade-Organisation auch um die Finanzierung von Gemeinschaftsprojekten, darunter in etwa der Bau einer Schule oder Aufbau einer medizinischen Versorgung. Wer auf Kaffeegenuss und ebenso auf einen fairen Handel wert legt, der kann dies durch die Ausgabe von ein paar Cent mehr unterstützen.

Verfügbarkeit und Kompatibilität

Die Verfügbarkeit des Fairtrade-Kaffees ist ein heiß diskutiertes Thema. Den Einzug in viele Filialen der bekannten Supermarktketten hat dieses Produkt vor nicht so langer Zeit geschafft. Dennoch handelt es sich bei Fairtrade-Produkten allgemein eher um Nischenprodukte. Der Umschwung erfolgt hier gerade europaweit, da immer mehr Konsumenten auf das Fairtrade-Siegel achten. Besonders bei Kaffee konnten zunächst nur ganze Kaffeebohnen mit dem Fairtrade-Siegel ersteigert werden. Anschließend folgte gemahlener Kaffee. Kapselsysteme wurden lange Zeit kaum oder gar nicht unterstützt. Hierzu haben auch die Patente der verschiedenen Kapselhersteller beigetragen. Da diese Patente nun allerdings ausgelaufen sind, drängen neue Anbieter wie Gourmesso auf den Markt, welche auch Kaffeekapseln mit dem Fairtrade-Siegel im Sortiment haben.

Während ganze oder gemahlene Kaffeebohnen in jeder herkömmlichen Kaffeemaschine benutzt werden konnten, wurden Kapseln immer in Abhängigkeit zu einem System hergestellt. Eines der bekanntesten Systeme ist hierbei die Marke Nespresso, vom gleichnamigen Unternehmen.

Um diesen Nachteil des Kapselsystems auszugleichen, bieten viele Drittanbieter bereits Adapter an, um Kapseln für mehrere System gleichzeitig verfügbar zu machen. Dies tut auch dem Handel für Fairtrade-Kaffee in Form von Kapseln gut.


Schlagworte:
fairtrade

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