Im Vorfeld der erwarteten Rekordtemperaturen an diesem Wochenende bittet die Stadtverwaltung um verantwortungsbewusstes Handeln und gegenseitige Rücksichtnahme beim Hitzeschutz. Besonders ältere Menschen, Kinder, obdachlose Personen und gesundheitlich vorbelastete Personen leiden unter längeren Hitzeperioden. Zum bestmöglichen Schutz im Stadtgebiet hat die Stadt Flensburg zu Sommerbeginn bereits die Kühle-Orte-Karte vorgestellt, die öffentliche Orte zeigt, wo Menschen an heißen Tagen Abkühlung finden, Wasser erhalten oder sich zeitweise im Schatten beziehungsweise in kühleren Räumen aufhalten können. Zusätzlich hat das städtische Klimaanpassungsmanagement folgende Tipps zum Hitzeschutz parat: Schatten nutzen – Halten Sie sich draußen möglichst in kühlen, schattigen Bereichen auf, vor allem zur Mittagszeit.
Ausreichend trinken – Am besten Wasser oder ungesüßten Tee – auch ohne Durstgefühl regelmäßig trinken. Leichte Nahrung – Bevorzugen Sie bei Hitze leichtes, frisches und kühles Essen. Gut sind mehrere kleine Mahlzeiten mit möglichst hohem Wassergehalt wie Gemüse, Obst und Salat. Kühle Orte aufsuchen – Nutzen Sie öffentliche, klimatisierte Räume wie Bibliotheken oder Einkaufspassagen zur Abkühlung. Sport am Abend – Sport sollten Sie in der Sonne, insbesondere zur Mittagszeit vermeiden.
In der Wohnung – Ziehen Sie zu Hause Vorhänge, Rollos und Plissees vor die Fenster, um direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden. Achten Sie darauf, dass die Außenseiten hell und reflektierend sind. Gelüftet werden sollte nur frühmorgens und nachts. Kleidung – Luftige, weite, leichte Kleidung ermöglicht, dass die Luft am Körper zirkuliert. Tragen Sie bevorzugt helle Kleidung – so wird das Sonnenlicht reflektiert. Kühler Kopf – Schützen Sie vor allem den Kopf durch Sonnencreme mit UV-Schutz, mit einer Sonnenbrille und einem Hut oder einer Schirmmütze.
Kühler Körper – Ein Fußbad oder auch kühles Wasser über die Arme laufen zu lassen kann kurzfristig Linderung verschaffen. Abschließend ein Hinweis wie obdachlosen Menschen bei Hitze geholfen werden kann: Fragen Sie Menschen im öffentlichen Raum, ob sie Hilfe benötigen. Stellen Sie ihnen wenn möglich Wasser zur Verfügung. Rufen Sie ggf. den Rettungsdienst und bleiben Sie bei der Person, bis der Rettungswagen eingetroffen ist



