
Eintritt frei, freie Platzwahl, Spenden nötig (Hutkonzert)
Es wächst das Brot uns nicht von allein, und auf den Feldern reift uns kein Krug voll Wein. Das Wasser fließt nicht von selbst bergauf, und auch die Kriege hören nicht von selber auf. Schön ist die Rose, schön ist das Licht, schön ist der Morgenwind, schön ist dein Gesicht. Schön ist die Welt, wenn sie friedlich ist. Schön ist der Frieden, wenn du seiner sicher bist. Hartmut König ist Mitbegründer der ersten deutschsprachigen DDR-Beatband TEAM 4 und des „Oktoberklubs“, der „Singebewegung“ der DDR, Autor und Komponist zahlreicher Lieder: „Sag mir, wo du stehst“ https://www.youtube.com/watch?v=Ygco9KChKnA;
Er schrieb die Songtexte für den DEFA-Film „Heißer Sommer“. Er studierte Journalistik in Leipzig, 1974 Promotion; Seit 1973 arbeitete er in Prag als Chefredakteur der „World Student News“, danach von 1976 bis 1989 in Berlin als Sekretär des Zentralrates der FDJ. Er wurde 1989 stellvertretender Kulturminister der DDR. Engagement für den Frieden: Hartmut König war 1982 bis 1986 Vizepräsident des Friedensrates der DDR. Als Ostdeutscher und Friedensaktivist wird er von unseren westlichen öffentlich rechtlichen Qualitätssendern weitgehend boykottiert. Aber wir bieten hier die Gelegenheit zur persönlichen Begegnung. Wir nutzen diese Veranstaltung, um Friedensfähigkeit zu zeigen, die der Kriegslust der Regierenden entgegensteht. Selbstverständlich erklingt an diesem Abend seine Musik. Hartmut König hat ein Programm mit alten und neuen Songs zusammengestellt.
Hartmut König https://www.unsere-zeit.de/der-verfluchte-drang-zum-krieg-4805931/ Militarisierung im Äußeren greift auch ins Innere: Der verfluchte Drang zum Krieg „Kriegstüchtig werden!“ – Die ärgsten Schreihälse aus Politik, Rüstungsindustrie und ihrem medialen Echo würden am Tage X in keinem Schützengraben liegen, das Elendsgemisch von Pulver- und Leichengestank nicht einatmen, ihre Söhne ins neutrale Ausland geschickt und vorsorglich damit begonnen haben, ihre Exkulpationsstrategien zu entwerfen. Was sind das für Leute, für die Kriegstüchtigkeit heißt, nach einer verbesserten „materiellen und kulturellen Tötungstechnologie“ zu suchen? Für die ältere Generation, noch geprägt von den grauenhaften Kriegserfahrungen ihrer Eltern oder Großeltern, sei das „Nie wieder“ noch eine „sehr starke Denk- und Seinsform“ gewesen.
Nun stehe eine neue Generation in Verantwortungspositionen, der Krieg als aseptische Bildschirmerscheinung begegnet. Wie sonst hätten sich in der bundesdeutschen Gesellschaft Verhältnisse stauen können, die der heranwachsenden bürgerlichen Polit-Elite jene Kälte anerzog, mit der sie heute bereit ist, aus dem „Nie wieder“ ein „Wieder“ zu formen? ….Militarisierung im Äußeren drängt mit Macht auch ins Innere. Aggressivität nach draußen braucht Akzeptanz oder wenigstens Gleichgültigkeit im Lande. ….
Foto: Presse Hartmut König


