Stadt distanziert sich ausdrücklich von Aufruf zu Protesten gegen Filmvorführung in Flensburg

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Redakteur

(CIS-intern) – Stadt distanziert sich ausdrücklich von Aufruf zu Protesten gegen Filmvorführung in Flensburg Filmvorführung „Gott, du kannst ein Arsch sein“

Flensburg. Derzeit gibt es Aufrufe zu Protesten gegen die Aufführung des Films “Gott, du kannst ein Arsch sein” in einem Flensburger Kino. Unter anderem wird der Aufruf in den sozialen Medien verbreitet. Dieser erweckt zudem den Eindruck, die Stadt würde zu den Unterstützern zählen. Im Aufruf wird darauf Bezug genommen, dass der Film den Tatbestand der Gotteslästerung erfülle und daher nicht gezeigt werden dürfe.

Foto: Screenshot Trailer

Die Stadt Flensburg distanziert sich ausdrücklich von diesem Aufruf. Oberbürgermeisterin Simone Lange sowie der Leiter der Stabsstelle Integration, Alexander Klindworth- März, weisen in diesem Zusammenhang gemeinsam darauf hin, dass dieser Aufruf nicht die Auffassung der Stadt Flensburg widerspiegelt.

“Die Stadt Flensburg steht uneingeschränkt für Werte wie die Meinungsfreiheit, die Pressefreiheit und die Freiheit der Kunst”, erläutert Oberbürgermeisterin Lange ihre Reaktion. “Unsere Aufgabe ist die Versöhnung, nicht die Spaltung der Stadtgesellschaft. Eine Auseinandersetzung, erforderlichenfalls auch mit kritischen Aussagen und Inhalten muss in unserer interkulturellen Stadt jederzeit möglich sein”, so Lange weiter. “Insbesondere die Instrumentalisierung der unterschiedlichen Glaubensgemeinschaften, die ganz wichtiger Teil unserer Stadt sind, können wir nicht hinnehmen”, fügt Alexander Klindworth-März hinzu.

Im Übrigen verweist die Stadt auf den Inhalt des Films. Dieser handelt von einem jungen Mädchen, das an Krebs erkrankt und zu einem Roadtrip aufbricht. Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit.

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