
Auf dem Campus des Film and Television Institute of India wird eine Box mit Briefen gefunden. Unterzeichnet von einer Studierenden mit dem Namen »L« und adressiert an ihren heimlichen Geliebten, geben sie Zeugnis von der Unmöglichkeit einer kastenübergreifenden Liebe. Gleichzeitig erinnern sie die Proteste der Studierenden gegen die hindu-nationalistischen BJP. Ein erfundenes Archiv wird zum Ventil einer persönlichen wie gesellschaftlichen Krise.
Die Fragen danach, was und wie erinnert wird und welche Rolle (Film)Hochschulen in Zeiten steigender gesellschaftlicher Spaltung haben, verweisen dabei immer wieder weit über den nationalen Kontext Indiens hinaus. Über diese Fragen, Payal Kapadias Filme und indisches Kino sprechen wir anschließend.
Eintritt frei und ohne Anmeldung.



