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Flensburg: Einführung des Flensburger Mehrwegbechers - weitere Mitstreiter gesucht

Autor: CIS am 24.05.2019

Mehrweg

Die Region Flensburg sagt zukünftig der zunehmenden Flut an Einwegbechern den Kampf an: Gemeinsam mit der Firma FairCup UG hat sich die Stadt Flensburg, der Klimapakt Flensburg e.V., die Klimaschutzregion Flensburg, das Studentenwerk Schleswig-Holstein sowie weitere Kooperationspartner – wie z.B.  das Campus-Klimaschutzmanagement und der ASTA der Europa-Universität Flensburg – für die Einführung eines einheitlichen Mehrwegbechersystems des Göttinger Unternehmens ausgesprochen und folgt damit dem Beispiel vieler Kommunen in Schleswig-Holstein.

Bild von Wolfgang Eckert auf Pixabay

Das Mehrwegsystem funktioniert nach einem einfachen Prinzip. Kauft der Kunde sich einen Kaffee, kann man statt des gewohnten Papp-Bechers alternativ einen FairCup-Becher erwerben. Das Pfand von 1,50 Euro (1 Euro für den Becher, 0,50 Cent für den Deckel) erhält man wieder, sobald der Mehrwegbecher zurückgebracht wird. Der Kunde kann den Becher an allen Ausgabestellen, die sich dem Pfandsystem angeschlossen haben, wieder abgeben. Sogar Kaffeeautomaten, wie sie zum Beispiel in Kantinen stehen, können – nach einer kleinen Umrüstung beziehungsweise Ergänzung – mit dem FairCup benutzt werden.


Der Becher, der für Kalt-und Heißgetränke – aber auch Nahrungsmittel wie Joghurt, Salate und Suppen – verwendet werden kann, wird in Deutschland hergestellt, ist spülmaschinenfest, lebensmittelecht und zu 100 Prozent recyclebar. Die Becher sind BPA-frei, stapelbar, bruchsicher und sehr leicht. Das umweltfreundliche Produkt ist in vier Größen (0,2 Liter bis 0,5 Liter), neun Farben und mit zwei Deckelvarianten (Trink- oder Verschlussdeckel) erhältlich.


Je mehr Betriebe sich am FairCup beteiligen, desto mehr Aus- und Rückgabestationen für den Mehrwegbecher wird es letztendlich geben. Aus diesem Grunde werden noch Mitstreiter gesucht: Alle Betriebe, die FairCup-Partner werden möchten, können sich unter s.meyer@fair-cup.de oder 0551/28879832 an die Geschäftsführerin der FairCup UG, Sibylle Meyer, wenden. Weitere Informationen gibt es auch auf www.fair-cup.de. Standorte im nördlichen Bereich von Schleswig-Holstein sowie Informationen zur Anmeldung für interessierte Betriebe finden man auch unter https://fair-cup.de/navi-app/.


Übrigens
: Die Stadt Flensburg wird zum Start für die ersten zehn Betriebe/Filialen in Flensburg (z.B. Cafes, Bäcker, Tankstellen, Eisdielen, Kantinen etc.), die sich dem System anschließen, die Systemgebühr für drei Monate übernehmen!


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