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Stadt Flensburg auf dem Weg zur „Smart City“

Autor: CIS am 17.05.2019

Smart City

Mit großer Resonanz fand in der letzten Woche eine Auftaktveranstaltung zur Vernetzung der Stadt Flensburg und der digitalen Start-up-Szene im Technologiezentrum statt.

Die Digitalisierung wird nachhaltig unsere Welt verändert. Arbeitsformen und Arbeitsabläufe werden systemübergreifend auf Basis großer Datenmengen zu neuen, intelligenten Arbeitsprozessen führen. Hiervon wird auch die Stadtverwaltung in der Zukunft profitieren können, um sich von globalen Veränderungsprozessen nicht abkoppeln zu lassen.

Foto: Stadt Flensburg

Daher kam die Veranstaltungsidee aus dem Technologiezentrum gerade zur rechten Zeit. Barbara Asmussen, Prokuristin der WiREG, führt aus: "Über sechzig Prozent der Unternehmen aus dem Technologiezentrum kommen aus der angewandten Informatik/Medieninformatik. Hier im Technologiezentrum ist ein breit aufgestelltes know how vorhanden und die Unternehmen haben viele Ideen und Anregungen, wie man innerhalb der Stadtverwaltung durch Automatisierung weiterhin Arbeitsprozesse vereinfachen kann." Dr. Marcus Ott, Leiter der städtischen Abteilung für Informations- und Kommunikationstechnik und gleichzeitig E-Government-Beauftragter der Stadt hat die Idee der Vernetzung sofort aufgenommen und sieht darin wichtige Impulse für beide Seiten: "Die Aufgaben des E-Governments und der Digitalisierung sind vielfältig und gerade im kommunalen Bereich komplex. Mit innovativen Partnern und ‚Querdenkern‘ aus der Start-up-Szene Flensburgs können wir die notwendigen Modernisierungen und Veränderungen aktiv diskutieren und dann mit informationstechnischer Kompetenz vor Ort auch umsetzen."

Maria-Theresia Schlütter, Mitglied des Verwaltungsvorstandes der Stadt Flensburg, ergänzt: "Wir arbeiten daran ein Netzwerk aufbauen, in dem zwischen Wirtschaftsunternehmen, kommunalen Einrichtungen, Hochschule und den Inkubatoren aus der Gründerszene ein Austausch stattfindet, der den einzelnen Institutionen - und langfristig auch der gesamten Stadt zugutekommt."

Daher war die Resonanz nicht nur bei den Teilnehmern aus dem Technologiezentrum, sondern auch seitens der Entscheidungsträger aus der Stadtverwaltung beachtlich. Über dreißig Teilnehmer und nahezu alle Fachbereichsleitungen waren vertreten und hörten den "Pitches" der Unternehmen aus dem Technologiezentrum im Fünf-Minuten-Takt gespannt zu. Auch nach der Veranstaltung wurde noch kräftig "genetzwerkt".

Krabat Rombach, Geschäftsführer der Fleno GmbH, zeigte sich beeindruckt von der Veranstaltung. "Die Smart City Veranstaltung gab uns und anderen "local heroes" eine Möglichkeit, sich der Stadtverwaltung zu präsentieren und unser Potential für die digitale Transformation aufzuzeigen".

Die Veranstaltung war als erster Kontakt zwischen Verwaltung und Start-up-Unternehmen angedacht, der zukünftig weitergeführt und ausgebaut werden soll.

flensburg.de



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