Griechenland-Krise: Wohin mit dem Gesparten?

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Redakteur

(Foto: www.einstellungstest-polizei-zoll.de  / pixelio.de) – Die Eurozone steckt derzeit in einer schlimmen Krise und ihr droht der Zerfall: Ein Notfallprogramm für den Verbraucher gibt es natürlich nicht. Ein Notfallplan heißt unter anderem auch Währungsreform. Also etwas, was eventuell Griechenland in nächster Zeit bevorsteht. Was kann derzeit jemand der tun, der eine eiserne Reserve angespart hat?

Tagesgeld oder Festgeld

Tagesgeld oder Festgeld ist vereinfacht ausgedrückt ein Sparbuch. Der Unterschied: Während das Tagesgeld täglich verfügbar ist (zum Beispiel bei MoneYou), ist Festgeld für einen zuvor definierten Zeitraum fest gebunden. Im Falle einer Krise ist das Geld in allen EWR-Währungen durch die Einlagensicherung in einer Höhe bis zu 100.000 Euro pro Person gesichert. Außerdem gibt es auf diese Anlageform noch Zinserträge.

Immobilien

Häuser, Wohnungen und Grundstücke sind prinzipiell vernünftige Werterhaltungsmittel. Daher stammt auch der Begriff Betongold. Doch nur dann, wenn sie sich in einer guten Lage befinden. Randlagen oder ländliche Regionen weitab von der Großstadt können schnell an Wert verlieren. Stadtviertel hingegen können verslumen oder ein anderes Haus verbaut die Aussicht. Immobilienmärkte können auch zur Blasenbildung führen. Das beste Beispiel lieferte vor einigen Jahren die USA.

Gold

Der Goldkurs ist starken Schwankungen unterlegen und unterliegt daher Kursrisiken. Hinzu kommen An- und Verkaufsspesen. Der Vorteil ist jedoch, dass zumindest kleinere Mengen anonym gekauft werden können. Je kleiner jedoch die Barren oder Münzen, desto höher auch die Spesen. Ein weiterer Nachteil: In der Wohnung aufbewahrt können Edelmetalle leicht gestohlen werden.

Bargeld in Fremdwährung

Bei Fremdwährungen besteht ein Fremdwährungsrisiko ebenso wie ein Diebstahlrisiko. Außerdem können Banknoten auch – im Gegenteil zum Gold – verbrennen. Zudem ist zu beachten, dass alle Staaten immer wieder einmal ihre Banknoten austauschen. Eine Alternative wäre ein Konto in einem anderen Land. Aber auch hier gilt: Das heimische Finanzamt kann von diesem Konto erfahren, denn die Länder tauschen sich wegen der Ertragssteuern auf Zinsen untereinander aus.

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