Grenzdreieck: Flensburger Förde beliebtes Reiseziel in der Region

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Redakteur

Die Bürgermeister des Grenzdreiecks begrüßen, dass schlagkräftige Tourismusorganisationen auf beiden Seiten der Grenze etabliert sind. Denn die Flensburger Förde ist das naheliegende Reiseziel der Grenzregion.

Foto: Mario De Mattia

Die drei Bürgermeister im Grenzdreieck, Simon Faber aus Flensborg, Erik Lauritzen aus Sonderburg und Thomas Andresen aus Apenrade sind sich einig, dass die Flensburger Förde und ihre naturnahe Umgebung das Potential hat, ein noch größeres touristisches Interesse für die Region zu wecken.

Die Flensburger Förde ist Teil der Grenze zwischen Dänemark und Deutschland und die drei Partner des Grenzdreiecks sind allesamt direkte Anrainer der Förde, an deren Ufern weitläufige Rad- und Wanderwege verortet sind. Die drei Bürgermeister vereint die Idee einer Fahrradfähre, um diese grenzüberschreitend zu überbrücken. Auch die Zahl der Übernachtungsmöglichkeiten hat sich in den letzten Jahren positiv entwickelt. Ein weiterer Ausbau der Hotelkapazitäten ist zudem in Planung.



Die Vermarktung der Region erfolgt in enger Zusammenarbeit zwischen den beiden Organisationen Tourismus Agentur Flensburger Förde (TAFF) und Destination Sønderjylland. Die drei Bürgermeister stehen im Dialog mit den beiden Organisationen, die ihre Zusammenarbeit bereits intensiviert haben.

”Der Tourismus ist ein zentrales Wirkungsfeld für uns. Ich begrüße, dass die beiden Tourismusinstituionen TAFF und Destination Sønderjylland nun bereit sind, die Region mit ihren attraktiven Fuß- und Fahrradwegen sowie den Stränden gemeinsam zu vermarkten”, so Oberbürgermeister Simon Faber.

Erik Lauritzen, Bürgermeister aus Sonderburg ergänzt: ”Das Gebiet um die Flensburger Förde ist ein phantastisches Zugpferd für den Tourismus in unserer Region. Wir bauen derzeit die Hotelkapazität in Sonderburg aus und verbessern damit auch das Angebot für Kongresse und Geschäftsreisende”.



Der Bürgermeister aus Apenrade, Thomas Andresen, weist darauf hin, dass die beiden Tourismusorganisationen die Entwicklung der Region nach vorne bringen. Die Verbindung von Wanderwegen auf der deutschen sowie der dänischen Seite mittels einer Wasserverbindung z.B. nach Kollund oder auch an anderen Orten der Förde wäre ein großer Qualitätssprung.

Das Grenzdreieck ist eine grenzüberschreitende kommunale Zusammenarbeit zwischen den Städten Flensburg, Apenrade und Sonderburg. Im Jahre 2009 wurde diese aufgenommen, um die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in den Gebieten Tourismus, Arbeitsmarkt und Infrastruktur zu stärken.

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