Werbung

--------------------------------

Fachhochschule Flensburg eröffnet neue Laborräume


FH

An der Fachhochschule Flensburg sind heute neue Laborräume eröffnet worden. Mit dem Usability- sowie dem Human-Computer-Interaction-Labor ermöglicht die Vernetzung von Studiengängen auf hohem Niveau.

Foto: Usabaility Labor der FH Flensburg: Torsten Haase

Was ein Lego-Auto mit wissenschaftlicher Forschung zu tun hat? Eine Menge – wie bei der Eröffnung des neuen Usability-Labors deutlich wird. Denn hier werden mit dem sogenannte Eye-Tracking, einer Blickverlaufsanalyse, die Bewegungen der Pupille und das Verhalten der Augen aufgezeichnet. Prof. Dr. Christoph Rösener und seine Kollegen können also nachvollziehen, wann der Proband in die Aufbauanleitung des Lego-Autos schaut, wo er den Baufortschritt kontrolliert.

Die Usability-Forschung beschäftigt sich damit, belegbare Aussagen über die Gebrauchstauglichkeit von Geräten, über die Benutzungsfreundlichkeit von Software-Applikationen, aber auch über die Lesbarkeit von Texten zu gewinnen. Dabei werden etwa mittels Eye-Tracking-Systeme repräsentative Nutzer in einem realitätsnahen Szenario bei der Bearbeitung von typischen Arbeitsaufgaben beobachtet, erklärt Prof. Dr. Christoph Rösener. „So untersuchen wir die Benutzerfreundlichkeit von Produkten, Services und Softwaresystemen empirisch. Es lassen sich mögliche Probleme bei der Bedienung von Geräten, bei der Benutzung von Software oder bei der Nutzung bestimmter Serviceangebote frühzeitig erkennen und schon in der Produktentwicklungsphase beheben. So wird die ergonomische Qualität der Geräte, Systeme und Komponenten sichergestellt.“

Die Nutzung alternativer Ein- und Ausgabegeräte jenseits des traditionellen Maus-Tastatur-Monitor-Ansatzes ist wiederum Thema der Human-Computer-Interaction-Forschung, die ebenfalls in den neuen Räumlichkeiten der FH Flensburg betrieben wird. Die Wissenschaftler um Prof. Dr. Michael Teistler wollen mit der Verwendung von Motion-Tracking-Systemen und Virtual-Reality-Projektionssystemen Möglichkeiten untersuchen, vollkommen neue Interaktionskonzepte zu entwickeln, um für bestimmte Anwendungsgebiete besonders benutzerfreundliche und gebrauchstaugliche Computersysteme zu gestalten. Beispiele hierfür sind Multitouch-Steuerung oder das sogenannte Motion Tracking, d.h. die Messung von 3D-Position und -Orientierung von Gegenständen, z.B. eines 3D-Eingabegerätes.

„Entwicklungen und Produkte aller Fachbereiche können nun direkt und entwicklungsbegleitend in ihrer Anwendungstauglichkeit vor Ort evaluiert werden“, erklärt Prof. Klaus Hoefs, Dekan des Fachbereichs „Information und Kommunikation“. Der reichhaltige Methodenkanon des Usibility-Labors bilde dabei ein zielführendes Untersuchungs-/Test-

Szenario, um verwertbare Daten zu gewinnen. „Die gewonnenen Daten werden gewichtet und zu einem schlüssigen Gesamtbild dargestellt: Nutzeranalyse und Nutzeranforderungen werden jeweils aktualisiert verknüpft“, so Hoefs weiter. Dies sei nutzbar für Entwicklungen etwa in der Mensch-Maschine-Kommunikation, sowie für Marketing-Produkte, für den Bereich Corporate Identity und für Hochschuldesign ganz allgemein.

„Dank des Struktur- und Exzellenzbudgets des Wissenschaftsministeriums konnte die FH Flensburg rund 150.000 EURO in den Aufbau und die Einrichtung der neuen Labore investieren. Damit sind wir einzigartig in Norddeutschland“, so FH- Kanzlerin Sabine Christiansen abschließend.

PM: FH Flensburg



Neue Laborräume FH Flensburg Bewertung dieser Seite: 2.4127659574468 von 5 Punkten 0 (235 Bewertungen)
Finden Sie diese Seite hilfreich? Geben auch Sie mit einem Klick auf die Sterne Ihre Bewertung ab.
(1 Stern: Wenig hilfreich, 5 Sterne: Sehr hilfreich)




Weitere Infos



Wir bei....





Werbung:


Neu:
Der Satirehammer