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FH Flensburg eröffnet TV-Studio


TV Studio

Jim Lacy hat dieses Leuchten in den Augen. Seine Begeisterung über das, was er in den vergangenen Wochen aufgebaut hat, ist mit Händen zu greifen. Und als der renommierte Werbefilmer erklärt, was er und seine Studierenden mit neuem Film- und Fernsehstudio an der Fachhochschule Flensburg alles vorhaben, springt der Funke auf die Gäste über: Ob Podiumsdiskussionen aufzeichnen, Werbefilme für Institute drehen oder die visuelle Demonstrationen neuester Forschungserkenntnisse – alle FH-Mitglieder sollen die Möglichkeit haben, ihre Aktivitäten nach außen sichtbar zu machen, so Lacy. „Das bringt unserer Hochschule ganz neue Möglichkeiten“, sagt FH-Präsident Prof. Dr. Herbert Zickfeld. Die Eröffnung der Räumlichkeiten im A-Gebäude sei ein weiterer Meilenstein auf dem Weg der Profilierung der Hochschule im Bereich Medien.

TV-Studio1: Jim Lacy erklärt den Vertretern der Marga und Walter Boll-Stiftung, FH-Präsident Herbert Zickfeld und FH-Kanzlerin Sabine Christiansen die Technik des Aufnahmestudios. Foto: Gatermann

Und eine weitere Wegmarke wurde ebenfalls gleich mit eingeschlagen: Zickfeld und Vertreter der Marga und Walter Boll-Stiftung unterzeichneten einen Kooperationsvertrag zur Schaffung einer Stiftungsprofessur. Damit ermöglicht es die Stiftung aus Kerpen, die bereits das TV-Studio finanziert hat, auch die Einrichtung des Masterstudiengangs „Werbefilm, Corporate Communication & Marketing“, der im Wintersemester 2015/16 starten wird – ein integrativer Studiengang, der mit der Kombination Marketing, Design und kreativem Film in Deutschland einmalig ist. Das Masterprogramm trennt nicht wie herkömmlich nach Disziplinen in Film, Gestaltung und Wirtschaft, erklärt Prof. Klaus Hoefs, Dekan am Fachbereich Kommunikation und Information. „Wir werden nicht nur das technische Verständnis und gestalterische Können vermitteln, sondern auch wirtschaftliche und kreative Strategien, um neue medienspezifische Angebote entwickeln zu können“, sagt Hoefs.

Für FH-Präsident Zickfeld gehört auch das im Oktober 2014 eröffnete Medienzentrum der Marga und Walter Boll-Stiftung mit einem modernen Teleteachinglabor zur Profilschärfung: „Betrachtet man dies in seiner Gesamtheit, ergeben sich daraus für die Hochschule ganz neue Möglichkeiten für gemeinsame Studien- und Projektinhalte mit unseren vielen Partner in Wissenschaft und Wirtschaft.“

Dass die FH Flensburg ihre Visionen auch tatsächlich in die Tat umsetzt, ist ein wichtiger Grund für die finanzielle Unterstützung durch die Marga und Walter Boll-Stiftung, wie deren Vorsitzender sagt: „Wir haben das Gefühl, es in Flensburg mit Partnern zu tun zu haben, die die Sache mit hohem Engagement umsetzen. Das ist einmalig“, lobt Hartmut Anders.

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