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Spock´s Beard im Roxy Flensburg - zur Fotogalerie

Am 12. Oktober erlebte Flensburg hochkarätige Weltstars in einer sehr entspannten und lockeren Atmosphäre: SPOCK´s BEARD gaben sich die Ehre in der Roxy Music Hall.
Sie spielten eine große Auswahl ihrer Songs und verstanden es, die zum Teil mitgereisten Fans und das Flensburger Publikum mit in die Show einzubeziehen. Nicht wenige Dialoge zwischen Stage und Audience endeten mit einem fröhlichen Lachen auf beiden Seiten. Von Überheblichkeit oder Rockstar-Getue keine Spur - und das trotz der glanzvollen Vergangenheit der Musiker bei Größen wie zB Genesis, Tears For Fears, Sheryl Crow, Spencer Davis, Phil Collins, Eric Clapton, Steve Lukather und Eric Burdon.
Die Band hatte wirklich Spass an diesem Abend, sie dankten es mit einer wundervollen ProgRock-Show mit tollem Licht und stimmungsvollen Songs, die sehr viel Platz für Improvisationen liess. Vor allem Keyborder Ryo Okumoto war oft so in die Musik vertieft dass sowohl sein Roadie und eine helfende Hand aus dem Publikum mehr als einmal seine Synthies festhalten mussten damit sie nicht wie schon bei vergangenen Shows durch Ryos Eifer umstürzten.
Eindrucksvoll schon das Set mit zwei vollen Schlagzeugen, vier Synthies, Bass, Gitarre und Bass. Die vier Spock´s Beard-Musiker wurden von dem Schlagzeuger Jimmy Keegan unterstützt und Frontmann Nick D'Virgilio liess es sich nicht nehmen, die Gitarre aus der Hand zu legen und sich immer mal wieder ans zweite Schlagzeug zu setzen. Einer der Höhepunkte des Abends war sicherlich das Drum-Battle zwischen Nick und Jimmy - Weltklasse!
Jeder Musiker bekam sein Solo, Alan Morse zeigte seine Fingerfertigkeit an den Saiten und gab einen Vorgeschmack auf seine demnächst erscheinende Solo-Platte. Nach seinem Solo griff er die gratulierenden Hände aus der ersten Reihe - man schien sich zu kennen. Bassist Dave Meros, ruhiger und steter Pol der Band, bewies sein Handwerk am Fender-Bass. Ein weiterer Höhepunkt war das Solo von Keyborder Ryo. Begonnen mit dreidimensionalen Klangteppichen spielte er sich in eine Rock-Ekstase aus der er nur durch das wieder einsetzende Spiel seiner Mitmusiker herausgeholt werden konnte - schweissgebadet. Vor allem im letzten Drittel des Konzertes ging es auf der Bühne heiss her. Beeindruckend zu sehen und zu hören was aus einer klassischen Rockbesetzung herausgeholt werden kann. Man muss sich einmal vorstellen: Sänger Nick war früher der Drummer, spielt dazu noch Gitarre und der Gitarrist Alan greift munter nebenbei dem Tastenmann Ryo in die Orgel.
Bleibt zu hoffen, dass Spock´s Beard auf den Geschmack gekommen ist und Flensburg wieder einen Besuch abstatten wird.
*onk*


spocks-beard (18 Fotos)

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