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Rauchen: Zahlen weiter rückläufig – E-Zigarette legt zu

Autor: CIS am 17.04.2017

Rauchen

Die Tabakindustrie beklagt sich über den Raucherschwund, der bereits seit über 15 Jahren voranschreitet. Im selben Zug erobert die E-Zigarette weitere Marktanteile – aber warum eigentlich?

Was sind die Gründe für den Rückgang?


Bereits vor rund einem Jahr, nämlich pünktlich zum Welt-Nichtrauchertag 2016, wurden erneut beeindruckende Zahlen verkündet: So ging der Zigarettenabsatz in Deutschland seit der Jahrtausendwende um die Hälfte zurück, aktuell rechnet man mit einem weiteren Schwund von bis zu zwei Prozent pro Jahr. Die Lust am Rauchen geht also eindeutig zurück und dafür gibt es mehrere Gründe.

Foto: pixabay.com / maxknoxvill


An erster Stelle steht dabei das gestiegene Gesundheitsbewusstsein. Die schädlichen Wirkungen der Zigarette waren schon immer bekannt, sind der Zielgruppe durch verschiedene Maßnahmen jedoch noch anschaulicher präsentiert wurden. Ein striktes Werbeverbot für Zigaretten verringert die Präsenz in den Medien auf ein Minimum, flächendecke Rauchverbote tun Ihr Übriges und auch die zunehmende Tabuisierung des einstigen Stilmittels hat die Motivation vieler Raucher gedämpft.


Dazu kommt der finanzielle Aspekt: Zigaretten sind kontinuierlich im Preis gestiegen, genau wie die weiteren Lebenshaltungskosten, sodass das Rauchen immer mehr zum Luxus-Hobby wurde. Als Resultat dieser Faktoren scheint die Zigarette endgültig auf dem Rückmarsch zu sein. Dass mit der E-Zigarette ein ernsthafter Konkurrent den Sprung vom Nischendasein in den Mainstream geschafft hat, ist ein weiterer Verstärker.

Wie passt die E-Zigarette in dieses Bild?


Angesichts dieser Entwicklung stellt sich die berechtigte Frage, warum die E-Zigarette weiter an Zulauf gewinnt. Gesund ist das Verdampfen von Liquids schließlich ebenfalls nicht, doch wie das Sortiment bei Anbietern wie www.mr-smoke.de zeigt, ist die Auswahl an Hardware und Liquids größer als je zuvor. Ein Blick auf die Straßen bestätigt das: So sind immer mehr Menschen mit den elektrischen Dampfern zu sehen und in den eigenen vier Wänden, wo die E-Zigarette keinen Geruch hinterlässt, ist die Quote wohl noch viel höher.

Vermutlich sind vor allem zwei Gründe dafür verantwortlich:

  • Da nikotinfreie Liquids existieren, ist die E-Zigarette kein reines Suchtmittel.

  • Wegen der zahlreichen Geschmacksrichtungen bei den Liquids sehen viele Anwender die E-Zigarette eher als Genussmittel denn als Suchtbefriedigung.

Die langfristigen gesundheitlichen Folgen, die bis dato noch nicht eindeutig erforscht sind, geraten angesichts dieser Eigenschaften schnell in den Hintergrund. Immerhin hat die Tabakindustrie bereits reagiert: Seit einiger Zeit sind die traditionellen Hersteller auf den „E-Zug“ aufgesprungen und bieten ebenfalls E-Zigaretten an. Diese sind primär auf Lifestyle und Design ausgerichtet, weniger auf Kosteneffizienz und Geschmack – dennoch scheint dieser Weg zu funktionieren. Die Branche erfindet sich also neu und sorgt dafür, dass künftig noch weniger Rauch in der Welt existiert.

PM: CIS


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