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Studieren: ja oder nein? Die Qual der Wahl nach dem Abitur

Autor: CIS am 14.01.2015

Lebenslauf

Mit der Einführung des Abiturs nach acht Jahren Gymnasium sehen sich viele junge Menschen vor die Frage gestellt, wie es nach der allgemeinen Hochschulreife weitergehen soll. Ausbildung oder Studium, oder am besten beides? Das Angebot ist groß und auch in Schleswig-Holstein haben Abiturienten viele Möglichkeiten.

Zunächst gilt es sich zu überlegen, ob eine Ausbildung in einem Unternehmen, bei der man auf der einen Seite angeleitet wird und auf der anderen in Berufsschulen in gewohnten Mustern weiterlernt, die richtige Wahl ist. Bei einem Studium hingegen sieht das etwas anders aus: Eigenverantwortliches Arbeiten, Zeitmanagement und persönliches Interesse und Engagement sind gefragt, um das Studium erfolgreich und in einem angemessenen zeitlichen Rahmen abzuschließen. Doch was soll man überhaupt studieren? Welcher Beruf, der mit dem jeweiligen Studium ausgeübt werden kann, passt zu den persönlichen Vorlieben und Stärken? Um sich eine Übersicht zu verschaffen, was man überhaupt alles studieren kann und was für Abschlüsse erreicht werden können, ist der Hochschulkompass eine gute Anlaufstelle. Zahlreiche Online-Persönlichkeitstests können dabei weiterhelfen, welche Richtungen man einschlagen kann. Hat man dann eine etwas genauere Vorstellung und weiß, wo es örtlich hingehen soll, hilft der Ratgeber der Zeit mit einer ersten guten Übersicht zu Studiengängen und –orten weiter.

Foto: I-vista  / pixelio.de

Uni oder FH? Geistes- oder Naturwissenschaften?

In diesem Zuge gilt es auch zu überlegen, ob man sich für eine Universität oder Fachhochschule entscheidet. Die Fachhochschule bietet meist eine praxisorientierte Ausbildung an, während an der Universität mehr theoretisch gearbeitet und auch mehr geforscht wird. Allerdings gibt es heutzutage viele Überschneidungen, weswegen man nicht sagen kann, dass die eine oder andere Alternative besser oder schlechter ist.

Wenn man sich schließlich für ein Studium entschieden hat, kann man bei den Studiengängen eine grobe erste Unterscheidung zwischen geistes- und naturwissenschaftlichen Studiengängen machen. Zu den geisteswissenschaftlichen Ausrichtungen gehören Sprach- und Kulturwissenschaften, Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Ein beliebtes Studienziel ist auch das Lehramt. Naturwissenschaftliche Studiengänge sind über Mathematik, Physik, Biologie und Chemie hinaus auch Maschinenbau und weitere Ingenieurswissenschaften.

Viele große Universitäten bieten alle gängigen Studienfächer aus beiden Bereichen an, wobei dieses Angebot durch spezielle Fächer erweitert wird, die nur an wenigen Orten erlernt werden können. Kleinere Unis wie die Uni Flensburg zum Beispiel haben sich auf einen Schwerpunkt spezialisiert und konzentrieren sich in Lehre und Forschung nur auf einzelne Studiengänge. In Flensburg legt man den Fokus auf Pädagogik mit dem Ziel des Lehramtes und bildungs- und wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge. Mit einer überschaubaren Anzahl von Studierenden wird ein enger Kontakt zwischen Lernenden und Lehrenden hergestellt und die Gebäude liegen in schöner norddeutscher Umgebung. So können Studierende in der angenehmen Atmosphäre Flensburgs lernen und leben.

Wer sich nicht sofort nach dem Abitur zu einem Studium entschlossen hat, diesen Weg der Ausbildung aber auch später noch gehen möchte, kann auch auf andere Optionen zurückgreifen, um einen Studienabschluss zu erhalten. Fernstudiengänge sind eine gute Möglichkeit, auch neben dem Beruf einen akademischen Grad zu erreichen. Das Angebot der Studiengemeinschaft Darmstadt beispielsweise sieht eine Reihe staatlich anerkannter Abschlüsse vor und bietet neben dem Studium auch Weiterbildungen und Prüfungsvorbereitungen an.

Es gibt also viele Möglichkeiten, sich zunächst über ein mögliches Studium zu informieren, sich dann dafür oder dagegen zu entscheiden und die richtige Wahl bei Studiengang und Hochschule zu treffen.


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