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HS Flensburg - Flensburger entwickeln Spiele in nur zwei Tagen

Autor: CIS am 01.02.2017

Spiele

36.000 Teilnehmer und Teilnehmerinnen, 702 Veranstaltungsorte, 95 Länder und ein Thema: Waves. Mit 13 Studierenden und fünf Spielen hat sich auch die Hochschule Flensburg am Global Game Jam beteiligt.

Foto: 13 Studierende der Hochschule Flensburg entwickeln analoge und digitale Spiele. Foto: Reinhold

Der Global Game Jam ist die weltgrößte Veranstaltung ihrer Art und findet rund um den Globus statt. Wie in den vergangenen Jahren war das Ziel auch diesmal, innerhalb von 48 Stunden ein Spiel zu einem am Freitagabend verkündeten Thema auf die Beine zu stellen. Über 7.000 Einreichungen entstanden so an einem Wochenende. Die Hochschule Flensburg beteiligte sich bereits zum zweiten Mal und hat mit 13 Studierenden und Mitarbeitenden den weltweiten Output um fünf Spiele erhöht.

Organisiert wurde der #flensjam in Flensburg durch drei Lehrende des Fachbereichs Kommunikation und Information: Henner Bendig, Nele Kattelmann und Sascha Reinhold haben Medieninformatik studiert und fühlen sich an der Schnittstelle zwischen Gestaltung und Programmierung – also bei den Games – am wohlsten. Die Begeisterung für das Medium teilen sie gern mit anderen und haben so den Jam in den vergangenen Wochen fleißig vorbereitet, Plakate gedruckt, Technik organisiert, Materialien gesammelt und Pläne geschmiedet.

Die entstandenen Spiele könnten unterschiedlicher kaum sein: In „Upstream“ nutzt man sprudelnde Fontänen, um scheinbar unüberwindbare Hindernisse zu überqueren. „MirrorWaves“ versetzt Spielende in die Rolle eines kleinen Mädchens und ihres Spiegelbilds und lässt diese um ihr Leben laufen. „Turtle Mayhem“ hetzt seine Gegner in Wellen auf die namensgebende Weltraumschildkröte. In „Rungholt’s Heritage“ – einem Brettspiel – würfeln die Kapitäne gegen die Wellen an, um als erster die Schatzinsel zu erreichen. „Guiding Light“ schlussendlich erfordert die Kooperation von Leuchtturmwärter und Kapitän, um ein Schiff durch den Sturm zum rettenden Hafen zu bringen. „Also, gar nicht destruktiv!“, wie Tim Aschmoneit, Dekan des Fachbereichs, bei einem Besuch der Veranstaltung überrascht anmerkte.

Von Freitagnachmittag bis Sonntagabend wurden Ideen entwickelt, Teams gebildet, Grafiken gezeichnet, Konzepte diskutiert, Prototypen getestet und Bugs gefixt. Die teils kurzen Nächte zeichneten sich zur Abschlusspräsentation in den Gesichtern der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ab. Müde, aber stolz präsentierten alle ihre Werke und verabschiedeten sich dann in die wohlverdiente Nachtruhe.

Am 26.1.2018 startet der nächste Global Game Jam. Auch Flensburg möchte wieder dabei sein. Das Organisationsteam wünscht sich, die Veranstaltung auch für hochschulexterne Interessenten zu öffnen und so die Freude am Spielemachen mit allen Bevölkerungsgruppen teilen zu können.

Die Spiele des Flensburg Global Game Jam 2017 lassen sich hier herunterladen und spielen: http://globalgamejam.org/2017/jam-sites/flensburg-university-applied-sciences-hochschule-flensburg/games

Eindrücke vom #flensjam gibt es hier:

https://twitter.com/flensjam_ggj.


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