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Einbruchsichere Ausrüstung für das Eigenheim – Maßnahmen und Tipps zur Vorsorge

Autor: CIS am 04.12.2014

Auch wenn die Flensburger Einbruchserie der letzten Wochen aufgeklärt ist und der Täter gefasst wurde, haben viele Menschen Angst vor nächtlichen Diebstählen. Die Sorge ist nicht unbegründet, denn insbesondere im Winter, wenn die Tage kurz sind und es schnell dämmert, nutzen die Täter die Anonymität der Dunkelheit, um Häuser auszuspähen. Dabei müssen es keine teuren Anschaffungen sein, um das Eigenheim einbruchsicher zu machen.

Foto: Guenter Hamich  / pixelio.de

Licht verschreckt Diebe

Scheint Licht durch die Fenster, wird den Tätern automatisch signalisiert, dass Personen im Haus anwesend sind. Doch der Täuschungsversuch, bei Abwesenheit einige Lampen im Haus oder der Wohnung anzulassen, reicht nicht aus, um die Diebe abzuhalten – zumal diese immer geschickter werden, das Objekt im Voraus beobachten und dann zuschlagen, wenn sich an dem Zustand einige Zeit lang nichts ändert. Daher eignen sich Bewegungsmelder im Garten als Einbruchschutz, deren Überraschungseffekt erschreckend auf die Täter wirkt. Innerhalb des Hauses oder der Wohnung sollte man Zeitschaltuhren einbauen, die in unregelmäßigen Abständen dafür sorgen, dass einzelne Lampen in verschiedenen Räumen angehen oder Rollläden herunterfahren.

Täuschen und Sichern: Maßnahmen zur Vorbeugung

Bevor man sich teure Alarmanlagen oder neue Türen mit aufwendigen Schlössern anschafft, lassen sich auch mit einfachen Vorkehrungen Einbrüche verhindern. Generell gilt, dass das Haus oder die Wohnung im Falle einer Abwesenheit auf Außenstehende so wirkt, als ob der Bewohner nicht verreist ist. Möchte man also in den Urlaub fahren, sollte man seine Nachbarn oder Freunde beauftragen, den Briefkasten zu leeren. Denn ist dieser überfüllt, ist es für einen Einbrecher leicht zu erkennen, dass niemand zu Hause ist. Eine andere Möglichkeit: Tageszeitungen für die Phase abbestellen und ein Schild anbringen, welches signalisiert, dass keine Werbung eingeworfen werden soll. Darüber hinaus sollten Gartenmöbel, Mülltonnen oder Leitern in der Zeit des Urlaubs weggestellt und eingeschlossen werden, denn oft nutzen Diebe die Gegenstände als Podest, um die ersten Stockwerke des Hauses zu erreichen. Letztlich sollte man auch wertvollen Schmuck und Bargeld sichern, indem man einen Safe bei der Bank mietet. So muss man selbst bei einem Einbruch keinen erheblichen, materiellen Verlust befürchten.

Soziale Netzwerke als Einbruchsrisiko: Hier sollte man stillschweigen

Urlaubsbilder mit Neidfaktor und anstehende Reisen werden gern über Facebook und Co. publik gemacht. Dabei vergessen viele Nutzer, ihren Account zu privatisieren, sodass die Informationen an potenzielle Einbrecher weitergegeben werden. Daher sollte man sich darauf beschränken, die Fotos erst nach Ende der Reise einzustellen und genaue Angaben über die Reisedauer in sozialen Netzwerken zu vermeiden. Auch, wenn das eigene Profil nur für jene Personen sichtbar ist, die man als Freunde hinzugefügt hat, gilt es, Vorsicht walten zu lassen. Daher ist es ratsam, seine Liste regelmäßig zu überprüfen und oberflächliche Bekanntschaften zu meiden.


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