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FH Flensburg: Zertifikat mit Zukunftswirkung

Autor: CIS am 11.08.2015

Zertifikat

Wer kennt es nicht? Plötzlich wird Computerbildschirm schwarz. Die Software stürzt ab. Wichtige Daten gehen verloren. Die Software, die für viele Arbeitsabläufe erleichtert, wird immer komplexer. Damit steigen auch die Anforderungen an die Qualitätssicherung. Studierende haben nun erstmals an der Flensburger Fachhochschule die Möglichkeit genutzt, ein weltweit anerkanntes Zertifikat im Software-Test-Bereich zu erlangen.

Foto: Zertifizierte Softwaretester: (v.l.) Sebastian Brodersen, Daniel Rieckert, Dorothea Zedlitz mit Prof. Dr. Milena Zachow. Foto: Gatermann

Prof. Dr. Milena Zachow hatte im vergangenen Semester im Rahmen ihres Kurses Softwaremethoden angeboten, die Prüfung des German Testing Board zum „Certified Tester Foundation Level“ abzulegen. Das ist die erste Stufe einer ganzen Reihe von Qualifizierungsmaßnahmen, in der die gemeinnützige Zertifizierungsstelle für Softwaretester, das International Software Testing Qualifications Board (ISTQB), Standards der Software-Qualitätssicherung vermittelt. „Es reicht heute eben bei Weitem nicht mehr aus, einfach durch Softwareprogramme zu klicken“, erklärt Milena Zachow. Es gehe darum, dass man einem Produkt soweit vertraut, dass man es an den Kunden geben kann.

In der Branche gehört dieses Zertifikat zum Standard, sowohl im Testing-Bereich wie auch in der Software-Entwicklung. Es zeigt dem künftigen Arbeitgeber beispielsweise, dass man sich auch als Entwickler von Software damit auseinandergesetzt hat, wie ein Programm zuverlässig funktioniert.

Das sehen auch die Studierenden so. „Später im Beruf kann das Zertifikat von Vorteil sein, vor allem, wenn es in diesen Bereich geht. Aber eben auch in anderen Berufen“, sagen Dorothea Zedlitz (23), Daniel Rieckert (22) und Sebastian Brodersen (22), die die Prüfung abgelegt haben. Als freiwillige Angelegenheit mussten sie viel Arbeit investieren. So wie übrigens auch Milena Zachow, die die Prüfung ebenfalls absolvierte: „Trotz meiner Erfahrungen aus der Praxis war der Lernaufwand schon erheblich“, gibt sie zu.

Milena Zachow möchte den Kurs in Zukunft regelmäßig an der FH Flensburg anbieten und ihnen so ermöglichen, von vergünstigten Prüfungen zu profitieren.


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