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Sicherheitskonzepte in der Industrie – Lichtsensoren minimieren Unfallrisiko

Autor: CIS am 05.06.2015

Industrie

In der Industrie ist die Verletzungsgefahr im Umgang mit Maschinen und Türen bedeutend größer als im privaten Sektor. Mit einem unfallschützenden und barrierefreien Ausstattungskonzept kann das Verletzungsrisiko jedoch reduziert werden.

Foto: FotoHiero  / pixelio.de

Zuverlässiges Konzept für barrierefreien Zugang


Moderne Türsysteme arbeiten in der Industrie mit zeitgemäßen Schutzmechanismen wie Infrarot-Bewegungsmeldern, Lichtgittern oder Schließkraftbegrenzern mit Türumsteuerungen. Diese sorgen für Barrierefreiheit, maximale Sicherheit und gleichzeitig auch für Komfort.

Eine Lichtschranke, wie sie zum Beispiel von Pilz.com angeboten wird, funktioniert nach dem folgenden Prinzip:

  • Ein Lichtstrahl, der von einem Laser erzeugt wird, trifft vom Sender auf einen Spiegel, den dieser dann wieder an den Empfänger zurücksendet.

  • Zwischen Sender, Reflektor und Empfänger befindet sich der Bereich, der zu sichern ist.

  • Dringt nun ein Körper in diesen Bereich ein, wird der Laser unterbrochen und es erfolgt ein Spannungsabfall in der Empfänger-Diode.


Dieser Spannungsabfall kann für verschiedene Dinge verwendet werden: Zum Beispiel zum Öffnen und Schließen von Türen und Aufzugstüren oder zum Ausschalten einer Maschine (als Fingerschutz). Damit diese Geräte gegenüber dem Tageslicht oder anderen Lichtquellen unempfindlich werden, ist es erforderlich, dass die Lichtquelle eine Wellenlänge verwendet, die im unsichtbaren Bereich liegt. Auf diese Weise werden bei selbsttätig schließenden Türen Hindernisse erkannt.

Lichtgitter überwachen große Flächen


Neben Versionen mit nur einem einzigen Lichtstrahl gibt es auch Lichtvorhänge oder Lichtgitter, die mit mehreren Lichtstrahlen arbeiten. So kann eine große Fläche überwacht werden, wie zum Beispiel ein alarmgesicherter Raum oder der Zugang zu einer Maschine. Mit Lichtgittern ist die Absicherung deutlich größer als mit einer einzelnen Lichtschranke.


Besonders dann, wenn es nicht möglich ist, das Unfallrisiko bei einer Maschine durch ihren Aufbau zu verhindern, müssen spezielle Sicherheitsvorrichtungen vorgesehen werden, die eine unverzügliche Notausschaltung veranlassen. Zu diesen Vorrichtungen gehören optische Schalter, wie beispielsweise Lichtgitter, Lichtvorhänge oder Lichtschranken. Je nach Ausführung wird unterschieden in Fingerschutz, Handschutz oder Körperschutz. All diese Geräte müssen das Sicherheitsniveau 4 und die Richtlinien ISO 13849-1, ¬IEC 61496-1 und 2 erfüllen.



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