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Die Stadt Flensburg bekennt sich zum Landestheater

Autor: CIS am 04.06.2015

SH Theater

Am gestrigen Abend hat sich der Hauptausschuss der Stadt Flensburg gemeinsam mit dem Kulturausschuss erneut mit dem Schleswig-Holsteinischen Landestheater beschäftigt. Hintergrund war u.a. der abschließende Bericht der Unternehmensberatung actori, die sich intensiv mit den Strukturen und das Angebot des Landestheaters auseinandergesetzt hat.

Seit dem Auftrag einen Strategieprozess einzuleiten, den die Gesellschafterversammlung im vergangenen Frühjahr erteilt hatte, sind zahlreiche Entwicklungen geschehen. So hat mittlerweile der Rendsburger Bürgermeister Pierre Gilgenast den Vorsitz des Aufsichtsrates übernommen. Über die zukünftige Verlagerung des Sitzes der Gesellschaft nach Rendsburg wird noch im Juni entschieden. Der Status der Stadt Schleswig wird voraussichtlich angepasst werden, was mit einer Kostensenkung für das Landestheater insgesamt verbunden ist. In Zusammenhang mit den präsentierten Ergebnissen der Firma actori erreicht die Landestheater GmbH eine finanzielle Stabilisierung.

Auf ihrer Sitzung haben sich beide Ausschüsse mit eindeutiger Mehrheit zu einem Verbleib der Stadt als Gesellschafter des Landestheaters ausgesprochen und folgte damit der Empfehlung des Oberbürgermeisters. Auf eine mögliche Kündigung zum 31.07.2015 wird deshalb verzichtet. Gleichzeitig haben die beiden Ausschüsse an die Flensburger Gremienvertreter und Verwaltung appelliert den inhaltlichen Strategieprozess weiter zu verfolgen.

„Die beiden Ausschüsse haben sich damit klar für den Verbleib Flensburgs in der Gesellschaft positioniert. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir nun auf gutem Wege sind, um das Landestheater gemeinsam mit den Partnern in eine gute Zukunft zu führen“, so der Vorsitzende des Hauptausschusses Thomas Dethleffsen.

„Die gestrige Entscheidung ist eine wichtige Weichenstellung für die Stadt und sichert auch in Zukunft ein attraktives und qualitativ hochwertiges Kulturangebot sowohl bei uns als auch in den übrigen Spielorten“, ergänzt die Vorsitzende des Kulturausschusses, Gabriele Stappert.

PM: Stadt Flensburg


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