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Kinostart am 10. März,
u.a. in Flensburg und Husum


Fotos / Texte: X-Verleih

 

 

 

 

 

CREEP - mit Franka Potente


Creep mit Franka Potente


CREEP pumpt frisches Blut ins Horrorgenre: Der britische First-Timer Christopher Smith hat die stillgelegten Geisterbahnhöfe der Londoner U-Bahn als Schauplatz für seinen Film gewählt. In der Hauptrolle brilliert Franka Potente – die für CREEP bereit war, bis an die Grenzen zu gehen. Denn im Gegensatz zur Welle der netten Teenie-Gruselkomödien und Fantasy-Horrorgeschichten der vergangenen Jahre ist CREEP ganz realer Horror. Ein Film, der das Publikum schutzlos,
verletzlich und in Schrecken zurücklässt.

London, Mitternacht. Als Kate (Franka Potente) nachts auf die nächste U-Bahn
wartet, merkt sie plötzlich, dass sie eingenickt und ganz allein auf dem Bahnsteig ist. Der letzte Zug ist abgefahren, alle Ausgänge sind vergittert, die Rolltreppen außer Betrieb. Da fährt doch noch ein Zug in den Bahnhof ein. Erst herrscht Stille. Dann hört sie dumpfe Schritte und ein schweres Atmen. Ihrem Instinkt folgend springt sie auf die Gleise und rennt - rennt so schnell und so weit wie sie nur kann. Doch für Kate und einige Menschen, die sie auf ihrer Flucht treffen wird, hat der Alptraum eben erst begonnen...


Creep

Interview mit Franka Potente


Ihre Rolle in ANATOMIE war ebenfalls die einer „Scream Queen“. Haben
Sie lange überlegt, die Hauptrolle in CREEP anzunehmen?

Nein! Für mich bedeutete CREEP zunächst einmal einen Kontrapunkt zu den großen Hollywoodproduktionen, die ich vorher gedreht hatte. Generell wähle ich meine Rollen nicht aus längerfristigem Kalkül: Man hat es letztendlich ohnehin nie selbst in der Hand, welches Bild im Kopf der Zuschauer hängen bleibt.
Außerdem liegt ANATOMIE inzwischen doch schon ziemlich lange zurück, und es wäre schließlich nicht der schlechteste Titel, den man als Schauspielerin erringen kann, besser jedenfalls als „Mutter der Nation“ oder „Heulsuse“.

Das klingt, als besäßen sie eine persönliche Affinität zum Horrorgenre?
Ich liebe Horrorfilme. Aber es müssen schon gute sein; mit dem ganzen Teenie-
Scream-Kram kann ich nichts anfangen. Ich denke, Horrorfilme bedienen eine
Sehnsucht nach einem extremen emotionalen Erlebnis, und zwar im Kollektiv, zusammen im Kinosessel. So wie man bei einer Komödie mit anderen zusammen lachen will, möchte man bei einem Horrorfilm gemeinsam schreien und kreischen. Ein Film wie DER KRIEGER + DIE KAISERIN funktioniert da natürlich ganz anders, über den will man nach dem Kino erst noch mal reden. Horror dagegen ist eine Achterbahnfahrt, nach der man vielleicht gerne noch einen trinken geht – und gut.

Neben dem akuten Adrenalinstoß rührt zumindest ein guter Horrorfilm
immer auch an existentielle Ängste.

John Carpenter hat einmal zu mir gesagt: Menschen werden immer Angst haben
vor dem Fremden. Und so funktioniert auch CREEP.
Ich habe in Kate viel aus ALICE IN WONDERLAND entdeckt, die durch den Kaninchenbau purzelt und erst gar nicht realisiert, was eigentlich los ist, bis es dann beinahe zu spät ist. So ähnlich stolpert Kate in die U-Bahn, die für sie als notorisch verwöhnte Taxibenutzerin ebenfalls eine völlig fremde Welt ist und ihr bereits durch den Dreck und die Dunkelheit an sich Angst bereitet. Dazu stößt sie auf Fremde, mit denen sie sonst nichts zu tun hat: auf Penner und Junkies, die hier jedoch zu ihren Helfern werden.

Horrorfilme erzählen in vielerlei Hinsicht von Grenzüberschreitungen, in
Bezug auf die Heldinnen dieser Filme bedeutet das meist, dass sie in der Bedrohung über sich selbst herauswachsen. Was die moralische
Komponente angeht, so sagen Sie in den Production Notes, dass sich
Kate am Schluss vielleicht gar nicht so sehr verändert hat, sondern
vielmehr wieder zu sich selbst gefunden hat.

Ich finde es in CREEP zum einen ausgesprochen interessant, wie Kate es eben genau aufgrund ihrer Führungs- und Managementqualitäten schafft, dort unten zu überleben. Sie ist tough, sie trifft rasch Entscheidungen, besitzt
Durchsetzungsvermögen. Ganz anders die Menschen um sie herum. Wenn sie
den zugedröhnten Jimmy anschreit, sich zusammenzureißen und ihr zu helfen,
dann funktioniert das auch und zeigt einen gesunden Pragmatismus.
Andererseits offenbart sich in dieser Extremsituation aber natürlich auch, welch einsame Frau Kate eigentlich ist. Sie ist gar nicht so cool und bitchy, wie sie sich auf der Arbeit gibt. Ihre Schwärmerei für George Clooney und die Ansage, dass sie ihn heute Nacht „aufreißen“ wird, das ist natürlich albernes mädchenhaftes Getue. Ich stelle sie mir als eine Frau vor, die vor Jahren der Karriere wegen nach London gezogen ist, sich allein fühlt, sechs Tage die Woche durchschuftet
und sich am Wochenende beim Ausgehen kräftig die Birne weghaut. Wenn sie in Therapie ginge, kristallisierte sich rasch heraus, welch perfekte Verdrängerin sie ist.

Ihr Schauspielpartner Sean Harris trieb die Vorbereitung auf seine Rolle noch extremer, wie man hört.

Ja, um die Spannung zwischen ihm und mir als seinem Opfer zu steigern, bestand er darauf, dass wir uns vor unserer ersten großen Filmszene am Set nicht privat treffen sollten – was gar nicht so einfach war, weil wir uns den Make-Up-Trailer teilen mussten und zwischen unseren Plätzen nur ein dünner Vorhang
angebracht war. Der Arme musste dort oft bis zu sechs Stunden ausharren, bis
sein Ganzkörper-Make-up aufgelegt war, doch wann immer ich oder meine
Visagistin und Freundin Uli dort vorbeigingen, begann er in diesem schrecklich gequälten, hohen Ton zu schreien. Am Set tat er immer so, als würde er den Rest des Teams allesamt hassen, rannte vor uns weg und versteckte sich. Er war stets in seiner Rolle. Natürlich war das ein Spiel – und für ihn war es wahrscheinlich immens anstrengender als für mich. Es war ein Trick, aber, wie ich finde, ein legitimer. Schließlich lag der ganze Druck auf ihm.
Es lag an Craig, dem Film und dem Horror darin die nötige Dimension zu geben, und er hat das wunderbar gemeistert. Sean hat es verstanden, aus dieser Figur eine seelisch und körperlich verkrüppelte Kreatur der Finsternis zu gestalten. Da man anfangs gar nicht so recht weiß, was von ihm zu halten ist und wie gefährlich er wirklich ist, finde ich die Schlüsselszene, in der er Mandy quält und dabei so abgründig und weltverloren lächelt, enorm wichtig. Spätestens ab diesem Zeitpunkt ist klar, welche Abgründe dieses Monster, das selbst einst Opfer war, besitzt und zu was es fähig ist.

Erinnern Sie sich an Ihre erste Reaktion, als Sie das Drehbuch lasen?
Die Produktion hatte das Script an mein Management in New York geschickt.
Mein dortiger Manager war ganz begeistert: ‚Das ist spannend, lies das!’ Und das stimmt ja nun auch. Außerdem war ich begeistert von Chris’ Kurzfilm THE DAY GRANDAD WENT BLIND, einer Cockney-Komödie über zwei Brüder, die sich um ihren Großvater kümmern müssen. Den habe ich zusammen mit meinem Bruder
geguckt, der sonst nicht gerade aus sich heraus geht und sich dabei schier
totgelacht hat.
Dann kam Chris nach Berlin, um mit mir zu sprechen. Bei solchen Treffen klopft
man ja ab, ob man es wochenlang miteinander aushalten könnte und wie man wohl zusammenarbeiten würde. Da fiel mir als erstes auf, dass Chris Unmengen von Bier trank. ‚Na, typisch Engländer’, dachte ich erst, bis sich herausstellte, dass er das tat, weil er extreme Flugangst hat – wie ich auch. Da hatten wir unsere erste Gemeinsamkeit schnell gefunden.
Danach unterhielten wir uns über Filme, was man ebenfalls gerne tut, um
abzuchecken, ob man da auf einer Wellenlänge liegt, und um herauszufinden, welch visuelles Gedächtnis und welche Vorstellungen der andere hat. Jedenfalls, wir waren uns auch in dieser Hinsicht rasch einig. Ich spürte Chris’ Begeisterung
und Smartness und dachte nur, das klingt alles so gut, dafür lohnt es sich
sicherlich, für ein paar Wochen in den eisig kalten, dreckigen Untergrund
hinabzusteigen...

 

Und hier die Story des Filmes "Creep"



Klicken und hören, was der Film so hergibt
Hören, was los ist. Bitte auf die Grafik klicken
(mp3-Format)



Franka Potente

Kate (Franka Potente) ist eine Deutsche in London. Sie ist attraktiv, ehrgeizig und hat sich als Modelagentin erfolgreich in der Glamourwelt der Londoner Modeszene etabliert.
Auf einer Agenturparty wird sie von ihrem Kollegen Guy (Jeremy Sheffield)
angebaggert, doch Kate hat für ihn nur eine schnippische Abfuhr übrig. Ohnehin
ist sie in Gedanken ganz woanders: Eine Freundin hat eine Einladung zu einem
PR-Event im West End, auf dem angeblich auch George Clooney auftauchen soll.
Als sich herausstellt, dass die andere bereits ohne sie aufgebrochen ist, macht
sich Kate kurzentschlossen allein auf den Weg zu der anderen Party.


Doch ein Taxi zu ergattern scheint in dieser Nacht unmöglich.
Kurzentschlossen nimmt Sie den Weg zur nächsten U-Bahn-Station. Doch bereits am Ticket-Automaten scheitert sie mit ihren großen Geldscheinen; immer wieder spuckt dieMaschine ihren 20 Pfund-Schein aus. Kates Rettung ist schließlich die junge Obdachlose Mandy (Kelly Scott), die mit ihrem Hund Ray in der Station bettelt und der Kate für 20 Pfund eine Tageskarte abkauft.

Ohnehin bereits leicht angesäuselt, leert Kate beim Warten auf die U-Bahn noch
rasch ein kleines Wodka-Fläschchen und döst langsam weg – nur um, als sie
wieder aufwacht, festzustellen, dass sie allein auf dem Bahnsteig und die letzte
U-Bahn längst weg ist. Die Rolltreppe ist außer Betrieb, die Ausgänge sind
vergittert. Sie ist eingeschlossen!
Aber ist sie auch allein...? Denn da rollt noch ein Zug in den Bahnhof ein. Doch
Kates Erleichterung hält nur kurz an: Die Abteile sind menschenleer und nach ein
paar hundert Metern stoppt die U-Bahn mitten im Tunnel. Mit einem Schlag wird
es stockdunkel. In der Finsternis kommt jemand mit einer Taschenlampe auf sie
zu. Es ist ihr Kollege Guy, der sie verfolgt hat. Ebenfalls angetrunken und auf Koks, wird er rasch zudringlich. Doch bevor er sie vergewaltigen kann, öffnen sich die Abteiltüren wie von Geisterhand, und ihr Bedränger wird ins Dunkel gezerrt – von wem auch immer, von was auch immer... Denn sehen und erkennen kann Kate nichts.

Creep
Als sie die Schienen entlang zurück zur Tube-Station rennt, sieht sie Ray,
Mandys kleinen Hund und treuen Begleiter. Sie folgt ihm bis zu einer versteckten Tür, hinter der das obdachlose Mädchen mit seinem Freund Jimmy (Paul Rattray) ein heimliches Lager aufgeschlagen hat. Kate kann Jimmy überreden, ihr für 50
Pfund den Weg zum Security-Raum zu zeigen, wo ein Wachmann die
Überwachungskameras der Station beobachtet. Auf dem Weg läuft Ray ihnen nach. Auch der Hund ist mit Blut verschmiert, so dass Jimmy zu ihrem Versteck zurückeilt, um zu überprüfen, ob mit der zurückgelassenen Mandy alles in Ordnung ist. Doch sie ist verschwunden, der Eingang zu ihrem Versteck blutverschmiert. Was oder wer auch immer in den düsteren Schatten der
Unterwelt sein Unwesen treibt, nun ist auch Mandy in seiner Gewalt.

Gerade als die nun wieder auf sich allein gestellte Kate Guys Körper vor die
Kamera des Sicherheitsdienstes zerren will, um zu beweisen, dass sie nicht bloß
ein durchgeknallter Junkie auf einem schlechten Horrortrip ist, hört sie durch die Gegensprechanlage mit, wie dem Wachmann die Kehle durchgeschnitten wird.
Sie flieht zurück zu Jimmy, zusammen wollen sie es durch den unterirdischen UBahn-Tunnel zur nächsten Station schaffen. Doch als sich ihnen geheimnisvolle Geräusche nähern, entschließt sich Jimmy, den unsichtbaren Mörder zu stellen.
Das Letzte, was Kate von ihm sieht, ist, wie ein schattenhaftes Wesen ihn am
Hals packt und mit sich zerrt.
Aufgelöst und voller Panik stolpert Kate in ein Kanalrohr, nur um auf die nächste
Leiche zu stoßen, die des alten Kanalarbeiters Arthur (Ken Campbell), der heute seinem neuen Kollegen George (Vas Blackwood) seinen neuen Arbeitsbereich erklären sollte und plötzlich aus dem Dunkel überfallen wurde.
Kate rennt weiter. Da wird es plötzlich stockdunkel um sie. Als sie erwacht, ist
sie gefangen in einem Stahlkäfig und braunes, schmutziges Wasser steht ihr bis
zum Hals...



Creep





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Die Darsteller:



Kate Franka Potente
Guy Jeremy Sheffield
Jimmy Paul Rattray
Mandy Kelly Scott
George Vas Blackwood
Arthur Ken Campbell
Craig Sean Harris

STAB
Buch und Regie
Christopher Smith

Produzenten

Julie Baines
Jason Newmark

Ko-Produzenten

Martin Hagemann
Kai Künnemann
Barry Hanson

Executive Producer

Robert Jones

Herstellungsleiterin

Alexandra Ferguson

Kamera
Danny Cohen
Schnitt Kate Evans
Musik The Insects
Set Designer John Frankish
Kostüm Phoebe de Gay
Haar und Make-Up Jan Sewell

Special Make-Up-Effekte

Mike Bates
Mike Stringer

Casting
Emma Style



 


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