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Information:
urlpoint www.overseas-campus.info

Kontakt:
Prof. Dr. Uwe Rehling,
Tel.: 0461 - 805 2503
































Studieren zwischen Hindu-Tempeln und Palmen:

Die Uni Flensburg geht mit einem "European Overseas Campus" nach Bali

Die Universität Flensburg beschreitet neue Wege, und die führen direkt nach Übersee: Auf der indonesischen Insel Bali eröffnet die Hochschule zum Beginn des Wintersemesters 2005/2006 einen Overseas Campus. In exotischer Kulisse können Studierende aus ganz Europa in Asien Wirtschaft und Management studieren - und gleichzeitig Kontakte zu Betrieben in einer der größten Wachstumsregionen der Welt knüpfen.

"Wir sind mit der Gründung unseres European Overseas Campus eine der ersten Hochschulen in Deutschland", sagt Prof. Dr. Uwe Rehling, Direktor am Internationalen Institut für Management (IIM) an der Flensburger Uni. "Universitäten in den USA, in England oder Australien betreiben schon seit vielen Jahren Außenstellen in anderen Ländern. Hier hinkt man dieser Entwicklung bislang noch hinterher." Einen Ableger der nördlichsten Hochschule Deutschlands in Südostasien zu installieren - diese innovative Idee geht maßgeblich auf Uwe Rehling zurück, der seit 20 Jahren Erfahrung mit internationalen Studiengängen hat und als Auslandsexperte auch die Leitung des Overseas Campus übernehmen wird. "Für den Standort Bali sprachen die gute Infrastruktur, internationale Fluganbindungen sowie das landschaftlich und kulturell interessante Umfeld."

Auf dem Campus der indonesischen Udayana University soll der Uni-Betrieb auf der Trauminsel im Pazifik am 1. Oktober 2005 starten. Zunächst richtet sich das Angebot an Studierende, die bereits an einer europäischen Hochschule in einem wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang mit den Schwerpunkten Wirtschaft oder Management eingeschrieben sind. "Auf unserem Overseas Campus können sie ein Auslandssemester absolvieren, das in vielen Bachelor- und Masterstudiengängen vorgeschrieben ist", erklärt Rehling. Neben den Studierenden der Uni Flensburg ist der Campus ebenso für Studierende aus ganz Europa geöffnet. Ab 2006 möchte Uwe Rehling dann mit "Sustainable Energy Policy and Planning" ("Politik und Planung von dauerhaften Energiesystemen") einen kompletten Studiengang mit international anerkanntem Master-Abschluss anbieten. Geplant ist außerdem ein Studiengang "European Studies" für Studierende aus asiatischen Ländern.




"Unser Ziel ist, das Wissen zu den Menschen zu bringen - und nicht die Menschen zum Wissen zu tragen", erläutert der Auslandsexperte den Hintergrund der Campus-Gründung in Südostasien. In dem globalen Wettbewerb müssten sich auch die Hochschulen zunehmend behaupten, "und der Trend geht immer mehr zu Studienangeboten im Ausland." Mit dem Overseas Campus werde die Universität Flensburg ihr internationales Profil weiter schärfen und die Kontakte zu Betrieben und Institutionen im Ausland ausbauen.

Für die jungen Frauen und Männer sind mit dem Studium auf der Pazifikinsel - neben Traumstränden und einer Durchschnittstemperatur von 27 Grad - viele weitere Vorteile verbunden. "Ein Auslandsaufenthalt in einem fremden Kulturkreis ist eine einmalige Lebens- und Lernerfahrung, die außerdem im Berufsleben immer gut ankommt", verspricht Uwe Rehling. Besonders positiv: Die Studierenden verbessern ihre Sprachkompetenz, denn sämtliche Lehrveranstaltungen werden auf Englisch abgehalten. "Vor allem aber bietet sich ihnen die Möglichkeit, das Arbeits- und Wirtschaftsleben in der asiatisch-pazifischen Wachstumsregion kennen zu lernen", betont Rehling. Kontakte zu deutschen und internationalen Betrieben in der Region und zur deutschen Außenhandelskammer in Jakarta schaffen Möglichkeiten für Praktika für die Studierenden, die unter der Betreuung des Overseas-Campus auch ihre Abschlussarbeiten schreiben können. Das Dozenten-Kollegium ist ebenfalls international: Etwa 50 Prozent der Lehrkräfte kommen aus Europa, vor allem von der Heimatuniversität Flensburg, die andere Hälfte aus Asien und Australien.

Neu ist auch der Status des Campus: Er wird auf privatwirtschaftlicher Basis über Studiengebühren betrieben, Finanzmittel der Uni oder des Landes werden nicht verwendet.