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Was ist der Unterschied zwischen einem Gebrauchten und einem Jahreswagen?

Jahreswagen: eine günstige Alternative

Neu oder gebraucht? So lautet die Gretchenfrage für viele Autobesitzer, wenn sie ihr altes Fahrzeug ersetzen wollen. Schließlich reißt ein Neuer, auch wenn er zu günstigen Konditionen finanziert wird, ein gewaltiges Loch in die Haushaltskasse. Zwar lassen sich gebrauchte Fahrzeuge günstig finden, aber die laufenden Kosten sind von vornherein nicht unbedingt kalkulierbar. Oft haben Gebrauchtfahrzeuge einen höheren Spritverbrauch und mit etwas Pech häufen sich notwendige Reparaturen. Das vermeintliche Schnäppchen kann sich unter Umständen als sehr teuer erweisen. Auch den einen oder anderen Unfallschaden hat das Fahrzeug möglicherweise schon hinter sich. Selbst kleine Blechschäden, die sich nicht auf die Fahreigenschaften auswirken, können unangenehme Folgen haben, wenn sich an schadhaften Stellen Rost festsetzt. Der beste Kompromiss für sie: Sie lassen sich beim Vertragshändler einen Jahreswagen sichern.


Foto: Neu vor Alt - Andreas Hermsdorf / pixelio.de

Was ist der Unterschied zwischen einem Gebrauchten und einem Jahreswagen?


Jahreswagen sind im Prinzip auch Gebrauchtfahrzeuge. Allerdings dürfen sie nur dann als Jahreswagen verkauft werden, wenn die Erstzulassung in den vergangenen zwölf Monaten erfolgt ist. Zwischen Produktion und Erstzulassung dürfen ebenfalls nicht mehr als zwölf Monate verstrichen sein. Meist werden Jahreswagen von Mitarbeitern der Autohersteller angeboten. Diese haben sehr oft die Option, alljährlich einen Neuwagen aus den aktuellen Produktlinien mit einem satten Rabatt zu kaufen. Sie können also stets die neuesten Modelle fahren, zudem hält sich der Wertverlust beim Verkauf für sie in Grenzen. Die Käufer hingegen bekommen ein fast neuwertiges Auto, das meist sogar noch relativ wenige Kilometer auf dem Tachometer hat. Von diesem Deal profitieren also beide Seiten. Besonders beliebt bei den Käufern sind übrigens die Jahreswagen von VW, einer Marke, die auf dem deutschen Markt stark vertreten ist. Ein Grund dafür ist die hohe Mitarbeiterzahl von fast 550.000. Es sind also auch relativ viele Jahreswagen der verschiedensten VW-Modelle erhältlich.

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Wie markentreu sind Autofahrer?


Bis weit in die 1980er Jahre hinein war die Entscheidung für eine Automarke gewissermaßen eine Entscheidung fürs ganze Leben. Meist sind die Fahrer der Marke treu geblieben, die sie nach dem Erwerb des Führerscheins erstmals gefahren haben. Ein Grund dafür waren sicherlich Kultautos wie der VW-Käfer, der VW-Golf oder der Opel Manta, die für ihre Besitzer regelrechte Liebhaberstücke waren, die gehegt, gepflegt und oft ordentlich aufgemotzt wurden. Doch mittlerweile sind die Autofahrer sehr kritisch geworden, wenn es um das neue Fahrzeug geht. Kriterien wie Spritverbrauch, Sicherheit und nützliche Extras spielen für die Kaufentscheidung eine größere Rolle als die Marke. Natürlich ist ihnen der Preis nach wie vor wichtig. Oft gibt die Rabattaktion eines Herstellers den Ausschlag für den Wechsel der Marke.


Foto: Auch dabei - Karl-Heinz Laube / pixelio.de