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Woher rührt das Wachstum in Flensburg?

Fachkräftezuwachs in Flensburg

In ganz Schleswig Holstein sind Fachkräfte derzeit Mangelware – nur in Flensburg erwartet man bis zum Jahr 2030 einen Überhang von etwa 7000 Arbeitnehmern. Wie kann dieser Umstand erklärt werden? Und was bedeutet das für den Rest des Landes?

Woher rührt das Wachstum in Flensburg?

Die Industrie- undHandelskammern (IHK) Flensburg und zu Kiel versuchten mit ihrer Studie "Fachkräfteprojektion 2030 und Auszubildendenprojektion 2030" herauszufinden, wie es um den Fachkräftebestand der Zukunft bestellt ist. Landesweit wachsen die Bevölkerung und damit auch die Zahl der gut ausgebildeten Arbeitnehmer allein in der Fördestadt. Flensburg ist somit die einzige Stadt in Schleswig Holstein, die wohl nicht von einem Rückgang der Erwerbspersonenzahl betroffen sein wird. Aber warum ist das so? Was macht die Stadt attraktiv und wie wird in Flensburg eigentlich ausgebildet beziehungsweise gearbeitet? Arbeitnehmern geht es in der Stadt vergleichsweise gut: Die Büros sind modern, die Führungspositionen sind mit sozialkompetenten Fachkräften besetzt, die Arbeitsabläufe sind größtenteils optimiert und Kantinen und/oder Snackautomaten sind fast überall zu finden. Besonders wichtig ist dabei der Handel, denn hier wird es in Zukunft – zumindest in den anderen Städten und Landkreisen Schleswig Holsteins – die stärksten Einbußungen geben. Als grenznahe Fördestadt ist Flensburg auch in dieser Hinsicht klar im Vorteil!



Was bedeutet das für Schleswig Holstein?

Foto: Fachkräftezuwachs in Flensburg


Was bedeutet das für Schleswig Holstein?

Wenn Flensburg die einzige Stadt ist, dessen Fachkräfte- beziehungsweise Bevölkerungszahl tatsächlich zunimmt – was bedeutet das für den Rest des Landes? Die Bewohner der meisten anderen Gemeinden und Städte werden nicht nur weniger, sondern auch älter! Die Lücke in der Bevölkerung muss geschlossen werden und natürlich braucht das Land auch weiterhin seine Fachkräfte. Im Jahr 2030 vermutlich sogar dringender als heute! Der Kreis Schleswig-Flensburg wird in 17 Jahren übrigens ebenfalls einen beachtlichen Fachkräftemangel aufweisen. Es müssen also Lösungen gefunden werden!