Flensburg aktuell

  HOMEPAGE
































Viel ehrenamtliches Potenzial in Deutschland ungenutzt

Fördern und Helfen durch Ehrenamt und Förderprojekte


Foto: Fördern und Helfen durch Ehrenamt und Förderprojekte

Deutschland ist ein reiches Land. Das zeigt sich auch in den rund 23 Millionen Bürgern, die sich ehrenamtlich betätigen und somit regionale Förder- und Hilfsprojekte unterstützen. Die ehrenamtliche Tätigkeit kann sich auf viele Bereiche erstrecken. Wir stellen einige Möglichkeiten in Flensburg vor.

Viel ehrenamtliches Potenzial in Deutschland ungenutzt

Neben den 23 Millionen Ehrenamtlichen möchte immerhin jeder vierte Deutsche zwischen 20 und 65 Jahren freiwillig Projekte und Einrichtungen unterstützen, so eine Studie des Allensbach-Instituts für Demoskopie. Viele schrecken jedoch aufgrund von beruflichen und familiären Gründen vor einer Freiwilligenarbeit zurück. Viele Städte und Länder, wie etwa Bremen oder Niedersachsen, zeigen aber, dass freiwilliges Engagement, Beruf und Familie sich sehr wohl unter einen Hut bringen lassen. Viele Ehrenamtliche sind berufstätig und haben Kinder.



Jeder hilft, soviel er kann


Foto rechts: Mario De Mattia 

Jeder hilft, soviel er kann

Jeder gibt, soviel er kann. Das kann eine kleine Tätigkeit einmal im Monat sein oder etwas finanzielle Unterstützung für Projekte. Dass sich aus ehrenamtlicher Tätigkeit auch etwas Großes entwickeln kann, zeigt die Geschichte des folkBALTICA-Festivals. Für alle, die sich auch eine ehrenamtliche Tätigkeit vorstellen können, bieten sich in Flensburg und Umgebung verschiedene Möglichkeiten:

 

  • Bei der DIAKO Flensburg kann man sich in vielen Bereichen ehrenamtlich betätigen. In Krankenhäusern, Altenheimen, im Hospiz oder der Kirche kann man z. B. in der Bücherei, in der Gartenpflege, in der Postverteilstelle, bei der Gestaltung von Gottesdiensten, der Organisation von Lesungen oder als Lesepaten im Kindergarten bzw. der Kinderklinik freiwillig unterstützen. Für jedes Talent ist sicherlich etwas Passendes dabei.

  • Wer sehr viel Einfühlungsvermögen hat und gleichzeitig einiges aushält, der kann sich auch beim WEISSEN RING engagieren. Diese Organisation hilft Menschen, die Opfer von Kriminalität und Gewaltverbrechen geworden sind. Als Freiwilliger unterstützt man Öffentlichkeitsarbeit, Vorbeugungsmaßnahmen oder die Opferbetreuung.

  • Weitere Möglichkeiten zum Engagement finden sich auf der Website engagiert-in-sh.de. Dort kann man Stellengesuche aufgeben oder nach passenden Angeboten aus der Region schauen. Auch eine Liste der Engagementfelder und Freiwilligenagenturen in Schleswig-Holstein ist dort aufgeführt.

  • Wer keine Zeit oder gesundheitliche Kraft für freiwillige Arbeit aufbringen kann, dem ist es zumindest möglich, Förderprojekte finanziell zu unterstützen. Das muss nicht immer regional sein, sondern funktioniert in aller Welt und noch dazu recht einfach, wie bei der Ethikbank. Diese grüne Bank lässt einen Teil des Geldes für Förderprojekte arbeiten, indem es die Zinsen der Geldanlagen an Hilfs- und Umweltprojekte spendet. Die Kunden können sich aussuchen, welche Projekte mit ihrer Geldanlage unterstützt werden sollen.